Wenig Umsatz beim Dreikönigsmarkt

Giovanni Bordello aus Palermo (links) putzte den Leuten zuerst die Schuhe und verkaufte ihnen dann sein "Sonnengold". Bild: rid
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Schwandorf
11.01.2016
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Am Dreikönigsmarkt war allerlei geboten. Die Händler boten Lederwaren, Strümpfe Schmuck und Taschen. Der große Umsatz blieb bei den meisten aber aus.

Giovanni Bordello aus Palermo putzte den Leuten auf dem Marktplatz unaufhaltsam die Schuhe mit "Sonnengold", einem wasserabweisenden Balsam für Lederwaren aller Art. In der Hoffnung, seine "Wundercreme" auch verkaufen zu können. Für zehn Euro die Flasche inklusive Schwamm. Der eloquente Händler machte beim Dreikönigsmarkt gute Geschäfte.

Im Gegensatz zu Abidin Öztürk, der aus Nürnberg angereist war und auf seinen Lederwaren "sitzen" blieb. Seit sieben Jahren komme er immer am Jahresanfang nach Schwandorf, "aber das war heuer das letzte Mal". Für die "Pleite" will er nicht das schlechte Wetter verantwortlich machen. "Es liegt an der Mentalität der Leute. Sie schauen, aber kaufen nichts". Um sieben Uhr früh hatte er seinen Stand aufgebaut, bis Mittag aber noch keinen einzigen Geldbeutel oder Ledergürtel an den Mann gebracht. Auch die Anbieter von Kleidung, Haushaltswaren, Besen und Bürsten, Strumpfwaren, Schmuck, Taschen und Süßwaren haben in Schwandorf schon bessere Zeiten gesehen. Der Dreikönigsmarkt gilt als einer der ersten Märkte und geht bis ins Mittelalter zurück.
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