Willi Duschner nicht mehr Kreisbrandmeister - Beruflich bleibt er dem aktiven Brandschutz treu
Abschied aus Führungsriege der Feuerwehr

Stefan Jahreiß vom Landratsamt, die Kreisbrandmeister Günther Ponnath, Josef Lingl und Helmut Schatz sowie Kreisbrandrat Robert Heinfling und Landrat Thomas Ebeling (von links) verabschiedeten Kreisbrandmeister Willi Duschner (Zweiter von rechts) in den Feuerwehr-Ruhestand. Bild: Hirsch
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Schwandorf
19.05.2016
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Kreisbrandmeister Willi Duschner aus Wernberg-Köblitz feierte am 30. April den 63. Geburtstag und schied damit aus Altersgründen aus dem aktiven Feuerwehrdienst aus. Landrat Thomas Ebeling verabschiedete ihn im Kreis der Kollegen mit einer Flasche Sekt. Wer Nachfolger wird, wollte Kreisbrandrat Robert Heinfling gestern noch nicht verraten. Die Entscheidung fällt aber noch in diesem Monat.

Ein Kreisbrandrat, drei Kreisbrandinspektoren, ein Stadtbrandinspektor für Schwandorf und elf Kreisbrandmeister: So ist die Feuerwehr im Landkreis gegliedert. Willi Duschner war als Kreisbrandmeister für elf Feuerwehren im Raum Wernberg-Köblitz und Trausnitz zuständig. Der verdiente Feuerwehrmann schloss sich am 1. März 1969 der FFW Wernberg-Köblitz an, wurde 1991 Kommandant und 1995 Kreisbrandmeister. Als vor sieben Jahren die Wahl des Kreisbrandrates anstand, gehörte Willi Duschner zu den potenziellen Kandidaten. Er ließ dann aber Robert Heinfling den Vortritt. "Für den offenen und ehrlichen Umgang damals" bedankte sich der Kreisbrandrat gestern noch einmal mit Nachdruck.

Willi Duschner hat das staatliche Ehrenzeichen in Gold für 40-jährigen aktiven Dienst sowie höchste Feuerwehrauszeichnungen auf Kreis-, Landes- und Bundesebene erhalten. Zu seiner Verabschiedung kamen gestern auch die Kreisbrandmeister Günther Ponnath (Pfreimd), Josef Lingl (Schwarzenfeld) und Helmut Schatz (Trisching) ins Landratsamt. Der Kreisbrandmeister steht nach dem Kreisbrandrat und dem Kreisbrandinspektor an dritter Stelle in der Hierarchie der Feuerwehren.

Willi Duschner geht zwar in den Feuerwehr-Ruhestand, beruflich bleibt der 63-Jährige seinem Arbeitgeber aber noch erhalten. Er ist Brandschutzbeauftragter beim Unternehmen Dr. Loew Soziale Dienstleistungen und dort für 110 Häuser zuständig.
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