Winfrid Fimmers auf der Kanzel
Erst in die Kirche, dann ins Wirtshaus

Pilgerbegleiter Winfried Fimmers stieg in der Kirche Kronstetten auf die Kanzel und hielt einen Vortrag über die Geschichte des Gotteshauses. Bild: Hirsch
Vermischtes
Schwandorf
22.06.2016
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Winfrid Fimmers ist zertifizierter Pilgerbegleiter für den Oberpfälzer Jakobsweg. Am Sonntag stieg der pensionierte Gymnasiallehrer (Mathematik und Religion) auf die Kanzel der Filialkirche in Kronstetten und hielt einen Vortrag zur Geschichte der Kirche "Johannes der Täufer St. Johann Baptist".

Für Winfried Fimmers war es ein besonderer Moment. Der Vortrag war quasi die Prüfung zur Aufnahme in den Kreis der "Kirchenentdecker" der "Katholischen Erwachsenenbildung". KEB-Geschäftsführer Hartmut Meyer bescheinigte dem zertifizierten Pilgerbegleiter "Kompetenz und Sachverstand ".

Der Andrang war groß am Sonntagnachmittag. Mit der Veranstaltungsreihe "Kirche und Wirtshaus" will die Katholische Erwachsenenbildung die beiden sozialen Treffpunkte wieder beleben. "Kirche und Wirtshaus haben an Bedeutung verloren", stellte der KEB-Geschäftsführer fest. Nach dem Kirchenbesuch ging es am Sonntag deshalb hinüber zum "Oichhornwirt".

Die Kirche in Kronstetten gehört zu den ältesten in der Region und wurde im Jahre 1250 erbaut. Einmalig ist die Konstellation der Ortschaft. Politisch gehört sie zu Schwandorf, kirchlich zu Wackersdorf. 1692 gilt als Beginn der Wallfahrt. Die Pilger wollten das Gnadenbild von Mesner Hans Georg Hufschmid sehen. Das Gotteshaus wurde mehrmals innen und außen renoviert. Vor vier Jahren entdeckten Gutachter Schäden im Dachstuhl und Risse im Mauerwerk und ließen die Kirche schließen. Nach den Notmaßnahmen, die die Sicherheit der Besucher wieder herstellten, steht nun die Generalsanierung an.
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