Würgeholz im Auto: Strafbefehl noch nicht erledigt
Nicht zahlungsfähig

Vermischtes
Schwandorf
21.11.2016
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Schwandorf/Schmidgaden. (hou) Der Mann pendelt regelmäßig zwischen Prag und Paris hin und her. Im April dieses Jahres kontrollierten ihn Polizisten an der Autobahn bei Schmidgaden und fanden einen sogenannten Nunchaku. Dabei handelte es sich um ein in Deutschland verbotenes Würgeholz, das bei Anwendung schlimme Folgen für ein mögliches Opfer haben kann. Die Staatsanwaltschaft schickte dem jungen Tschechen einen Strafbefehl mit saftiger Geldbuße. Dagegen legte der Mann Einspruch ein und argumentierte zunächst, bei der angespannten Sicherheitslage in Frankreich brauche er eine solche Waffe, um sich gegen Angriffe zu wehren. Nun wartete man bei einem Prozess vor dem Amtsgericht auf den Beschuldigten. Er hätte aus Paris anreisen sollen. Schriftlich erfuhr Amtsrichterin Petra Froschauer, dass er nicht in der Lage sei, die Geldstrafe zu bezahlen. Deshalb soll er nun, ebenfalls schriftlich, seine Vermögensverhältnisse genauer darlegen. Erst dann will die Richterin entscheiden, ob sich die Buße reduziert.

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