Zahl der Menschen ohne Job ändert sich im November im Vergleich zum Vormonat kaum
Arbeitsmarkt weiter stabil

Vermischtes
Schwandorf
01.12.2016
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(doz/nt) Die Lage bleibt unverändert. Die Unternehmen suchen händeringend nach Fachkräften. Die Arbeitslosenquote ist mit 2,9 Prozent weiterhin niedrig. Erfreulich: Vor allem jugendliche Arbeitssuchende fanden einen Job.

Im Bezirk der Geschäftsstelle Schwandorf, der den Landkreis ohne den Raum Oberviechtach umfasst, ist die Arbeitslosigkeit von Oktober auf November geringfügig angestiegen. Mitte November waren im Geschäftsstellenbezirk Schwandorf rund 2190 Personen arbeitslos gemeldet, etwa 30 Personen (1,2 Prozent) mehr als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat blieb die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen nahezu unverändert. Im Laufe des Novembers meldeten sich rund 810 Arbeitnehmer neu oder erneut arbeitslos, knapp 100 Personen mehr als im November des Vorjahres.

Die Arbeitslosenquote blieb von Oktober auf November unverändert bei 2,9 Prozent. Im November vor einem Jahr lag die Quote ebenfalls bei 2,9 Prozent. "Der regionale Arbeitsmarkt befindet sich weiter in günstiger Verfassung. Obwohl die kältere Jahreszeit bereits eingezogen ist, trotzt der Arbeitsmarkt noch einem saisonal bedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit. "Positiv hebt sich ab, dass im Berichtsmonat bei Jugendlichen verstärkt die Integration in den Arbeitsmarkt gelungen ist", sagte der Leiter der Agentur für Arbeit Schwandorf, Joachim Ossmann. Von der allgemein günstigen Arbeitsmarktlage profitieren vor allem ausgebildete Fachkräfte. In nahezu allen Branchen ist hier der Bedarf weiter hoch, der nur teilweise durch vorhandenes Fachkräftepotential gedeckt werden kann.

Besonders ausgeprägt ist der Stellenüberhang in der Metallverarbeitenden Industrie, in der Elektrobranche, im Kfz-Handwerk, der Logistik und im Sozial- und Gesundheitswesen. Hier dauert es häufig längere Zeit bis Stellenangebote besetzt werden können. Für gering qualifizierte, ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Arbeitnehmer sowie Arbeitnehmer mit schlechten Deutschkenntnissen stellt sich die Arbeitsmarktlage weniger günstig dar. Hier setzt die Arbeitsagentur gezielt Fördermittel ein, um Kräfte zu qualifizieren. Der Erfolgsaussichten sind allerdings auch von der Bereitschaft der Unternehmen abhängig, solchen Arbeitskräften eine Einstellungschance zu bieten. Insgesamt meldeten Betriebe im Laufe des Berichtsmonats rund 430 sozialversicherungspflichtige Stellen neu zur Besetzung, zehn Angebote (2,4 Prozent) mehr als im November des vergangenen Jahres.
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