„Zeit für Barmherzigkeit“ mit Irene Duscher
Ein bisschen Hoffnung geben

Irene Duscher möchte Menschen in schwierigen Lebenslagen eine Stütze sein. Bild Hirsch
Vermischtes
Schwandorf
18.10.2016
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Der Besuchsdienst im St. Barbara-Krankenhaus gehört zur "Montagsbeschäftigung" von Irene Duscher. Sie ist dankbar, im Ruhestand anderen Menschen "in schwierigen Lebenslagen" eine Stütze sein zu können.

Die frühere Leiterin des Tourismusbüros engagiert sich in der Flüchtlingshilfe, im Pfarrgemeinderat St. Jakob, bei Kolping, bei den Italienfreunden und eben auch im Besuchsteam des St. Barbara-Krankenhauses. Über ihre Erfahrungen im Umgang mit kranken Menschen sprach sie in der Jakobskirche und deckte damit in der Vortragsreihe "Zeit für Barmherzigkeit" den Bereich "Kranke besuchen" ab.

Es ist kein professioneller und auch kein pastoraler Dienst, den Irene Duscher verrichtet. "Darum kümmern sich die Seelsorger". Gleichwohl weicht die "überzeugte Christin" religiösen Fragen nicht aus. Sie will vor allem zuhören, wenn kranke Menschen von ihren Ängsten und Sorgen, von ihrem Leben und ihren Familien erzählen.

Christliche Motivation


Und wenn es die Situation erlaubt, spricht sie ihnen Mut zu und versucht, Hoffnung zu geben. Irene Duscher handelt aus "christlicher Motivation" heraus und schließt deshalb den Besuchsdienst mit dem Besuch der Krankenhauskapelle ab. Zu den festen Ritualen gehört auch der anschließende "Cappuccino" in der Cafeteria. Die nächste Veranstaltung zum "Jahr der Barmherzigkeit" findet am 14. November um 19.30 Uhr statt. Dekan Pfarrer Hans Amann spricht an diesem Tag in der Jakobskirche zum Thema "Tote in Würde verabschieden".

Pater Michael Schlemmer ist seit zehn Jahren Seelsorger in der Justizvollzugsanstalt Straubing und deckt am 23. Januar 2017 den Barmherzigkeitsappell "Sich um Gefangene sorgen" ab. Den Schlusspunkt setzen am 16. Februar 2017 Anna Hecht und Gero Utz, die sich in der "Schwandorfer Tafel" engagieren und das Motto "Hungernde speisen" thematisieren.

Offen für alle


Obwohl das "Jahr der Barmherzigkeit" eine rein katholische Initiative ist, lädt Stadtpfarrer und Dekan Hans Amann auch die Angehörigen anderer Glaubensgemeinschaften ein.
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