Bayernwerk verlagert Standort
Energische Umzugspläne

Über die laufenden Umzugspläne des Bayernwerk-Netzcenters sprachen und informierten sich (von links): Klaus Donhauser, Peter Ketterl und Christian Henzel vom Bayernwerk, Oberbürgermeister Andreas Feller, Peter Dobler, Rudolf Wittmann, Leiter Netzbau, Richard Fritsch, Kommunalbetreuer Schwandorf, Ernst Gierl, Projektleiter Bayernwerk sowie Thomas Donhauser. Bild: doz
Wirtschaft
Schwandorf
22.08.2016
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Das Bayernwerk verlagert seinen Standort von der Regensburger in die Ettmansdorfer Straße. Oberbürgermeister Andreas Feller sagte über die Investition: "Es sind 1,5 Millionen Euro, die den Standort Schwandorf letztlich sichern." Am Montagvormittag sprachen die Beteiligten über Umzugspläne.

Die Bodenplatte für das neue Gebäude in der Ettmansdorfer Straße ist fertiggestellt. Das alte E-Werk, das dort stand, ist bereits vor einiger Zeit abgerissen worden. Geht alles gut, erfolgt der Umzug laut Rudolf Wittmann, Netzbauleiter des Netzcenters, Ende Februar 2017.

"Dann haben wir alle rund 70 Schwandorfer Bayernwerk-Mitarbeiter an einem Standort vereint", erklärte Peter Ketterl, beim Bayernwerk für die Netzdienste Oberpfalz verantwortlich. Die 50 Mitarbeiter, die derzeit noch in der Regensburger Straße beheimatet sind, ziehen in das neue Gebäude. Am Schulungszentrum, das sich neben der derzeitigen Baustelle in der Ettmansdorfer Straße befindet, soll alles unverändert bleiben. Dort sind 20 Mitarbeiter beschäftigt.

Was mit dem im kommenden Jahr frei werdenden Gebäude in der Regensburger Straße passiert, ist derzeit noch unklar. Laut den Bayernwerk-Verantwortlichen soll es zum Verkauf angeboten werden. Oberbürgermeister Feller hofft auf eine "vernünftige Nachfolgenutzung". Er möchte einen Leerstand vermeiden. Konkreter wurden die Beteiligten beim Pressetermin allerdings nicht.

Das Bayernwerk-Netzcenter in Schwandorf ist für die Energieversorgung in den Landkreisen Amberg, Amberg-Sulzbach, Cham, Neustadt an der Waldnaab, Regensburg, Schwandorf und Straubing-Bogen zuständig, wobei nicht jeder Landkreis zur Gänze im Netzgebiet liegt. Das sind rund 270 000 Einwohner in 84 Kommunen.

Zahlen und FaktenDas Schwandorfer Netzcentergebiet ist rund 2800 Quadratkilometer groß.

Nieder- und Mittelspannungsleitungen in diesem Gebiet haben eine Länge von rund 9300 Kilometer und mehr als 2700 Trafostationen sind für den Netzbetrieb notwendig.

Das von Schwandorf aus betreute Straßenbeleuchungsnetz hat eine Länge von rund 2100 Kilometer und umfasst rund 3600 Brennstellen. (doz)
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