Baywa nimmt neue Anlage in Betrieb
Es „regnet“ Getreide ins Silo

Oberbürgermeister Andreas Feller, Spartengeschäftsführer Meinrad Wimmer, Bintec-Geschäftsführer Marco Horsch und Agrar-Bereichsleiter Josef Suckert (von rechts) nahmen das neue Getreidelager in Betrieb. Bild: Hirsch
Wirtschaft
Schwandorf
21.08.2016
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Oberbürgermeister Andreas Feller entriegelte den Schieber, befüllte das Förderband und nahm damit das neue Getreidelager der Baywa in Betrieb. Die Anlage hat eine Kapazität von 3100 Tonnen und zeichnet sich durch zahlreiche Innovationen aus.

"Wir wollen den Landwirten in der Region weiter ein verlässlicher Partner sein", betonte Baywa-Verkaufsberater Josef Suckert bei der Übernahme am Donnerstag am Standort an der Bellstraße. Die BayWa Schwandorf gehöre zu den führenden landwirtschaftlichen Standorten in der Oberpfalz mit einem breiten Einzugsgebiet.

Silozellen


Das Agrarunternehmen lagert den Raps, den Roggen und den Weizen zunächst ein und bedient damit die Mühlen der Region oder liefert in den Export. Realisiert hat die neue Anlage im Wert von 400 000 Euro das Schwandorfer Unternehmen Bintec GmbH & Co. KG mit einem "Smart Grain Handling Konzept". Dieses System besteht im Kern aus Silozellen, die mit mobiler Fördertechnik befüllt werden.

Auch Trocknung möglich


Die Silos sind mit Vollbelüftungsböden ausgestattet und erlauben auch die Trocknung von feucht geerntetem Getreide. "Durch ein neuartiges System wird der Trocknungsprozess permanent überwacht und damit eine sichere Lagerung ohne Qualitätsverluste gewährleistet", erklärt Bintec-Geschäftsführer Marco Horsch.

Der Spartengeschäftsführer der Baywa, Meinrad Wimmer, nennt die Vorteile für den Kunden: "Kurze Wartezeiten, schnelle Einlagerung, hohe Hygienestandards". Anders als bei konventionellen Getreidelagern setze der Betrieb auf mobile Fördertechnik mit leistungsfähigen Schnecken und Rohrförderbändern. Dadurch werde das Abladen einfacher, schneller und sicherer, so Wimmer. Ein Verteiler lässt das Getreide "schonend ins Silo einregnen". Dies erleichtere die Trocknung und Kühlung des Getreides, erklärt Marco Horsch. Neuartige Messkabel sorgten zudem für "eine optimale Überwachung der Temperatur und Feuchtigkeit im Silo".
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