Berufsfachschule verabschiedet Absolventen
Kein Roboter am Krankenbett

Die Jahrgangsbesten der Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege am Krankenhaus St. Barbara wurden besonders ausgezeichnet. Das Bild zeigt sie zusammen mit dem Lehrerkollegium, Geschäftsführer Dr. Martin Baumann (rechts) und dem Direktorium des Krankenhauses. Bild: hfz
Wirtschaft
Schwandorf
11.08.2016
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Aufbruch in die weite Welt des Berufslebens: Die Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege am Krankenhaus St. Barbara verabschiedete 16 Absolventen. Die menschliche Komponente des Berufs stand im Mittelpunkt der Abschiedsreden.

Ungewohnte Musik ertönte am vergangenen Freitag aus der Kapelle des Krankenhauses St. Barbara in Schwandorf. Im Abschlussgottesdienst begleitete das Lied von Mark Forster "Wir sind groß" die Feier der Absolventen der Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege.

Sechs übernommen


Geschäftsführer Dr. Martin Baumann wünschte den jungen Leuten viel Glück für die Zukunft in ihrem Beruf, der Kopf, Herz und Hände fordert. Gerade in der heutigen Zeit mit grenzenlosen Möglichkeiten erlebe er einen Wertewandel in der jungen Generation, zurück zum Sinn des Lebens, der in der Gesundheits- und Krankenpflege einen besonderen Stellenwert einnimmt. Dieses Jahr werden sechs Absolventen im Krankenhaus St. Barbara ins Berufsleben einsteigen.

Die Leiterin der Gesundheits- und Berufsfachschule, Marion Laupenmühlen-Schemm, verglich in ihrer Rede den Beruf mit dem eines Koches und monierte mit Blick auf Pflegeroboter, dass sie nicht gerne "ge-thermomixt" werden wollte.

Bei der Zeugnis- und Urkundenverleihung wurden die Jahrgangsbesten besonders geehrt. Die beiden Klassensprecher Nina Richter und Mario Steger schnitten mit demselben Notendurchschnitt von 2,0 am besten ab. Danach folgten Tiffany Hanysz, Marlene Merl, Sabrina Stangl und Michael Wild.

Geschenke für Lehrer


Geschenke erhielten nicht nur die Jahrgangsbesten, sondern auch das Lehrerkollegium. Die Schüler verliehen nach ihrer Rede den Lehrerinnen persönlich gestaltete Tassen und bedankten sich mit jeweils einem Blumenstrauß.
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