Endspurt auf dem Ausbildungsstellenmarkt
Nicht ohne Lehrstelle in die Sommerferien

Wirtschaft
Schwandorf
13.07.2016
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Die Abschlussprüfungen an den Schulen sind überstanden, bald Ferien. Aber nicht nur die stehen für die jungen Leute vor der Tür, sondern auch der Start in das Berufsleben: Das neue Ausbildungsjahr beginnt. Die Agentur für Arbeit empfiehlt allen Jugendlichen, die im Herbst einsteigen möchten, möglichst nicht ohne Ausbildungsvertrag in die Ferien zu starten, sondern sich jetzt noch aktiv um eine Lehrstelle zu bemühen.

Der Chef der Agentur für Arbeit Schwandorf, Joachim Ossmann, erläutert in einer Pressemitteilung die aktuelle und sehr positive Situation: "Allen Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Region, die in das aktuelle Ausbildungsjahr einsteigen wollen und bisher keinen Ausbildungsvertrag haben, bieten sich noch viele passende Möglichkeiten."

Das aktuelle Angebot an Ausbildungsplätzen für den Ausbildungsbeginn August oder September 2016 erstrecke sich quer über alle Berufe. "Es gibt noch sehr viele Angebote für die Abgänger aller Schulen, vielleicht nicht mehr im Traumberuf und gleichzeitig direkt vor der Haustür, aber sicher in gut passenden Alternativen", so Ossmann. Das Ausbildungsangebot können interessierte Jugendliche und deren Eltern tagesaktuell auf der Seite unter www.arbeitsagentur.de unter "Jobbörse" abrufen. Beispielsweise kann man dort Ausbildung auswählen und anschließend am besten über die erweiterte Suche mit dem Begriff 2016 im Umkreis um einen bestimmten Wohnort suchen.

Damit eröffnet sich das gesamte verfügbare Angebot. Der Suchvorgang kann selbstverständlich mit konkreten Ausbildungswünschen gefüttert und auch gespeichert werden. Wenn Ausbildungsinteressierte Beratungsbedarf haben, kann über die kostenlose Telefonnummer 0800/4 55 55 00 ein Terminwunsch bei der Berufsberatung signalisiert werden.

Damit ein erfolgreicher Berufseinstieg gelingt und möglichst viele Jugendliche und junge Erwachsene in betriebliche Ausbildung gelangen, kann die Arbeitsagentur bei schwächeren Bewerbern auch ausbildungsbegleitende Hilfen oder assistierte Ausbildung in Aussicht stellen. Damit kann der Ausbildungserfolg gesichert werden und gleichzeitig bekommen auf diese Weise auch viele Firmen ihren dringend benötigten Nachwuchs. Der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit bittet Betriebe, falls durch Absagen Ausbildungsplätze frei werden oder noch zusätzlicher Bedarf besteht, dieses ihrem Ansprechpartner im Arbeitgeber-Service mitzuteilen. Damit kann passenden unversorgten Bewerbern noch eine Chance zum Einstieg in das aktuelle Ausbildungsjahr ermöglicht werden. Alle diese Aktivitäten sind auch im Sinne der "Allianz für Aus- und Weiterbildung".

Diese Kooperation besteht zwischen der Bundesregierung, der Bundesagentur für Arbeit, den Kammern und weiteren Partnern. Ziel ist unter anderem, die Bedeutung von betrieblicher Ausbildung sowie die Aufstiegsmöglichkeiten darzustellen.
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