Fünf neue OP-Säle für 25 Millionen Euro

Sehen Lindenlohe als eine der erfolgreichsten und besten Kliniken weit und breit: (von links) Geschäftsführer Marco Woedl, Ärztlicher Direktor Professor Dr. Heiko Graichen, Wirbelsäulenzentrum-Chefarzt Dr. Konstantinos Kafchitsas und Sportklinik-Chefarzt Dr. Markus-Johannes Rueth. Bild: Huber
Wirtschaft
Schwandorf
07.03.2016
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Die Klinik Lindenlohe hat ein medizinisch und wirtschaftlich starkes Jahr 2015 hinter sich. Heuer rücken kräftige Investitionen in den Mittelpunkt. Im Herbst soll ein 25-Millionen-Euro-Projekt starten.

Eines der besten Jahre in der Geschichte des Hauses liegt hinter der Asklepios Orthopädische Klinik Lindenlohe. "Auch 2015 konnten wir unseren Erfolgskurs fortsetzen", freute sich Geschäftsführer Marco Woedl am Montag bei der Jahrespressekonferenz über die "außerordentlich positive Entwicklung" (dazu auch Kasten). Er kündigte an, auch 2016 nicht nachzulassen.

Im nächsten Herbst soll der Aus- und Neubau des Operationsbereichs beginnen. Rund 1650 Quadratmeter wird der zweigeschossige Anbau in Richtung Wirtschaftshof messen, in dem fünf neue Hochleistungssäle entstehen. "Das wird das neue Prunkstück am Standort", zeigte sich Woedl überzeugt. An der Stelle der bisherigen drei OP-Säle baut die Klinik ihre Überwachungsstation aus. Mit 20 Millionen Euro fördert der Freistaat Bayern das auf 25 Millionen veranschlagte Vorhaben.

Sportklinik mit Potenzial


Auf ein herausragendes Jahr blickt das Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung unter der Leitung des Ärztlichen Direktors und Chefarztes Professor Dr. Heiko Graichen zurück. Hier konnte das hohe Niveau nicht nur gehalten, sondern auch weiter ausgebaut werden. Ein Patientenplus von etwa zehn Prozent beim Gelenkersatz verzeichnete die Klinik.

Einen starken Zuwachs erfuhr das Wirbelsäulenzentrum Oberpfalz unter der Leitung von Dr. Konstantinos Kafchitsas. Es gelang, die OP-Zeiten zu reduzieren und so das Infektionsrisiko weiter zu senken. Für 2016 steht die Einführung eines weiteren, technischen Meilensteins an: die Navigation bei Wirbelsäulen-Operationen. Nur von sehr erfahrenen und geübten Chirurgen kann diese überhaupt gemacht werden - doch sie bringt viele Vorteile: "Gerade bei Skoliosen, da die Platzierung von Schrauben an der Wirbelsäule noch exakter vorgenommen werden kann", erklärte Dr. Kafchitsas.

Neuer medizinischer Magnet am Haus: die Sportklinik Lindenlohe Neu seit 2016 und in den ersten Monaten schon zu einer gefragten Anlaufstelle avanciert, steht sie unter der Leitung des neuen, aus Stuttgart gekommenen Chefarzts Dr. Markus-Johannes Rueth. Damit hat die Asklepios Orthopädische Klinik Lindenlohe ihr Spektrum noch einmal für Breiten- wie Profisportler deutlich erweitert und fungiert weiterhin als medizinisches Zentrum des Olympiastützpunktes Bayern.

Die nachweisbare Qualität der Klinik wurde auch im vergangenen Jahr durch verschiedene Auszeichnungen externer und unabhängiger Institutionen untermauert. Einer der Gründe: der enorme Standard der Ausstattung, der mit der erst 2015 eröffneten Privita-Komfortstation noch weiter ausgebaut werden konnte. Nicht nur Privatpatienten, auch gesetzlich Versicherte können da auf eigene Kosten (150 Euro pro Tag) oder mit Zusatzversicherung ihren Krankenhausaufenthalt in Fünf-Sterne-Hotel-Atmosphäre verbringen. "Dieses Angebot wird sehr gut angenommen und ist ständig zu 100 Prozent ausgebucht", betonte Woedl.

Auch für Kassenpatienten bildet die Asklepios Orthopädische Klinik Lindenlohe eine Premiumadresse: so zählen elektrisch verstellbare Betten und WLAN zum hauseigenen Klinikstandard, sämtliche Zimmer verfügen über Flachbild-Fernseher, ein Multimedia-Paket mit Sky bietet Patienten Abwechslung.

Klinik in der ErfolgsspurRund 10 000 ambulante und 4000 stationäre Patienten registrierte die Klinik Lindenlohe 2015 und erhöhte damit ihre Leistungszahlen nochmals um neun Prozent, nachdem sie im Vorjahr schon um elf Prozent gestiegen waren. Das 100-Betten-Haus am Schwandorfer Stadtrand versteht sich als Premiumklinik - sowohl in der medizinischen Qualität als auch in Komfort und Ausstattung. Kassen- wie Privatpatienten dürfen hier auf gleichwertige, optimale Behandlung und Versorgung bauen. Dafür, dass Lindenlohe mittlerweile "eine der erfolgreichsten und besten Kliniken weit und breit ist", macht Geschäftsführer Marco Woedl drei Faktoren verantwortlich: den hohen Grad der Spezialisierung, den vorherrschenden, uneingeschränkten Teamgeist in den Abteilungen sowie die Einbettung in den renommierten Asklepios-Konzern. Mit geplanten Investitionen will man versuchen, auch in Zukunft Top-Ergebnisse zu erzielen. (am)
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