Handwerkskammer zeigt: Digitale Welt bringt Erleichterungen mit sich - Vortrag im Charlottenhof
Digitale Welt bringt Erleichterungen mit sich

"Digitale Helferlein" können die Handwerksbetriebe bei Problemlösungen unterstützen. Davon zeigten sich Jürgen Kilger, Christian Volkmer, Susanne Stiegler, Albert Vetterl und Uli Götz (von links) überzeugt. Bild: rid
Wirtschaft
Schwandorf
27.01.2016
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"Vom Spielzeug zum Werkzeug": Uli Götz zeigt auf den "Multicopter" und empfiehlt den Handwerkern den Einsatz der Drohne. "Sie kann den Gerüstaufbau ersparen", ist der Leiter des Bildungszentrums Charlottenhof überzeugt. Das "digitale Spielzeug" liefere Bildmaterial aus der Vogelperspektive.

Den ferngesteuerten Modellflieger zählt Uli Götz zu jenen "digitalen Helferlein, die den Handwerksmeister bei der Problemlösung unterstützen können." Ebenso wie ein 3D-Drucker, der dem Betrieb Prototypen liefere und den Weg zur Serienreife erleichtere. "Der Handwerker in der digitalen Welt", hieß die Vortragsreihe am Montag im Bildungszentrum Charlottenhof. Der Vizepräsident der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz, Albert Vetterl, nennt die Vorteile der Digitalisierung: Verbesserung der Betriebsabläufe, Hilfe bei der Kommunikation mit dem Kunden, Ausgleich personeller Engpässe.

Präsenz im Netz sichern


Diplom-Betriebswirtin (FH) Susanne Stiegler berät die Unternehmen bei der Präsentation im Internet. "Ihr Betrieb muss gefunden werden", macht sie den mittelständischen Unternehmen deutlich. Wie, das erklärt sie den Inhabern in persönlichen Beratungsgesprächen.

An diesem Abend ging es auch um Datenschutz und Betriebssicherheit. "Ein wichtiges Thema", wie der Regensburger Unternehmensberater Christian Volkmer betonte. Wer gegen den Datenschutz verstoße, habe schnell ein Verfahren am Hals. Ferner sollte sich jeder Betrieb gegen den Verlust von Kundendaten wappnen.

Hohe Erwartungen


"Das ostbayerische Handwerk startet optimistisch in der neue Jahr", versicherte stellvertretender Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger. 73 Prozent der Betriebe "verzeichnen gleichbleibende oder sogar höhere Auftragseingänge". Die Auslastung sei "weiter überdurchschnittlich hoch". Eine "immense Herausforderung" bleibe die Suche nach qualifiziertem Fachpersonal. "In diesem Zusammenhang beschäftigt der Zustrom von Flüchtlingen auch das Handwerk", unterstrich Jürgen Kilger. Deren berufliche und soziale Integration könne durchaus einen Beitrag zur Behebung des Fachkräftemangels leisten.
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