Juweliergeschäft Schreiner an der Friedrich-Ebert-Straße übergeben
Der nächste Max ist an der Reihe

Max und Christine Schreiner (von links) übergaben das Juweliergeschäft Schreiner in Schwandorf an ihren Sohn Maximilian (rechts). Bild: Hirsch
Wirtschaft
Schwandorf
01.06.2016
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Die Generation wechselt, der Name bleibt: Der Optikermeister und Uhrmacher Max Schreiner übergibt nach über 40 Jahren die Führung des Traditionsunternehmens "Juwelier Max Schreiner" in der Bahnhofstraße 24 in Schwandorf an seinen Sohn Maximilian. Der 31-jährige Goldschmied und Betriebswirt übernimmt den Familienbetrieb in der fünften Generation.

Nach Studium und Ausbildung kehrte Maximilian Schreiner in den elterlichen Betrieb zurück und übernahm nach vierjähriger Einarbeitungszeit offiziell am 1. Januar 2016 das Juweliergeschäft mit derzeit zwölf Mitarbeitern. Der Junior machte eine Ausbildung zum Goldschmied bei der Firma Wellendorff in Pforzheim und studierte anschließend Betriebswirtschaft (Bachelor und Master) in München und Köln. Zusätzliche Erfahrung erwarb Maximilian Schreiner bei einem Studienaufenthalt in China. Global denken, lokal handeln. Nach dieser Devise geht der neue Inhaber des Juweliergeschäfts Max Schreiner seine Aufgaben an und setzt auf Kontinuität. Nach dem Motto: "Was erfolgreich ist, soll man nicht ändern". Maximilian Schreiner will den Fokus stärker auf handgearbeiteten Schmuck aus der eigenen Werkstatt richten und den Internet-Auftritt optimieren. Das Credo des jungen Unternehmers lautet: "Ich mag die tägliche Abwechslung zwischen Kundenkontakt, Werkstatt und Management".

Die Unternehmensgeschichte beginnt im Jahre 1873. Der "Goldarbeiter" Maximilian Schreiner gilt als Firmengründer. Es entwickelte sich ein Familienbetrieb, in dem vor allem auch die Ehefrauen der jeweiligen Eigentümer tatkräftig mithalfen. So auch Christine Schreiner, die Frau des Senior-Chefs. Beide werden auch weiterhin im Geschäft tätig sein.
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