Kooperation mit den Unternehmen
Enge Partner der Hochschule

Die Präsidentin der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden, Prof. Andrea Klug (stehend), stellte beim "Wirtschaftsfrühstück" die Hochschule vor und hob die Wichtigkeit einer engen Zusammenarbeit mit den Unternehmen hervor. Bild: Steinbacher
Wirtschaft
Schwandorf
22.04.2016
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In diesem Sommer wird der 5000. Absolvent an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden seinen Abschluss in der Tasche haben. Ein Großteil davon bleibt in der Region. Wichtig dafür ist auch eine enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen. Das zeigte OTH-Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug beim "Wirtschaftsfrühstück" auf.

Der Verein "Partner für den Landkreis" lädt mehrmals im Jahr zu einem "Wirtschaftsfrühstück" - einem zwanglosen Austausch zwischen Vertretern von Behörden, der Wirtschaft oder der Politik. Im Saal des Zweckverbands Müllverwertung in Schwandorf stand gestern die Zusammenarbeit der Wirtschaft mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule im Mittelpunkt. Deren Leiterin Prof. Andrea Klug - sie stammt selber aus dem Landkreis Schwandorf - nannte zunächst Zahlen und zeigte eine beeindruckende Entwicklung der Hochschule auf. Im Wintersemester 1995/95 mit 127 Studenten gestartet, drücken mittlerweile rund 3600 die Hochschul-Bänke an den beiden Standorten Amberg und Weiden. Ein Boom, der auch die Verantwortlichen scheinbar verblüffte: "Das Gesamtausbauziel der Hochschule - 1500 Studierende - war bereits 2003/2004 erreicht", schilderte die Professorin, die seit dem vergangen Jahr die Leitung der Hochschule inne hat.

Seit jeher sieht sich die OTH in der Region verwurzelt. Das machen offenbar auch die Studenten: "80 Prozent der Absolventen bleiben in der Region im Umkreis von 50 Kilometern um die Hochschule", machte die Rednerin klar. Damit erfülle die Bildungseinrichtung ihren Auftrag, Fachkräfte in der Gegend zu sichern.

Für eine praxisorientierte Ausbildung und enge Vernetzung mit der regionalen Wirtschaft hat die OTH zahlreiche Partnerschaften mit Unternehmen geschlossen. In diesem Zusammenhang wies die Hochschul-Leiterin auf den sprunghaften Anstieg der Zahl derer, die in den vergangenen Jahren ein duales Studium aufgenommen haben, hin. "Berufsbegleitende Angebote werden immer mehr nachgefragt", unterstrich sie.

Seit 2009 ist es außerdem möglich, dass beruflich Qualifizierte ein Studium beginnen können. Das betrifft zum Beispiel Meister sowie Absolventen von Fachschulen und Fachakademien. Hier bietet die OTH ein sogenanntes Propädeutikum an. Dabei handelt es sich um einen Vorbereitungskurs für beruflich qualifizierte Studieninteressierte. Der Schwerpunkt liegt auf Mathematik, Physik und Englisch. Am Ende sollten die Teilnehmer auf dem Stand eines FOS/BOS-Absolventen sein. Nach dem Kurzvortrag von Prof. Klug hatten die Teilnehmer noch die Gelegenheit, Fragen an die OTH-Leiterin zu stellen. Alois Hagl, Vorsitzender des Vereins "Partner für den Landkreis", hatte in seiner Begrüßung die Wichtigkeit einer engen Kooperation zwischen Hochschule und Wirtschaft betont und klar gemacht, dass diese im Interesse beider Seiten liege.

Achtzig Prozent der Absolventen bleiben in der Region im Umkreis von 50 Kilometern um die Hochschule.Prof. Dr. Andrea Klug
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