Malwettbewerb zum 20-jährigen Bestehen der Verbandskläranlage
Jury vergibt Preise an sechs Grundschulen

Vor 20 Jahren lief der Probebetrieb in der Verbandskläranlage an. Am 25. September ist zum Jubiläum "Tag der offenen Tür" in der Verbandskläranlage Schwandorf-Wackersdorf. Bild: Hirsch
Wirtschaft
Schwandorf
06.08.2016
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Sechs Grundschulen beteiligten sich am Malwettbewerb, den der Zweckverband "Verbandskläranlage Schwandorf-Wackersdorf" zum Thema "Abwasser/Kläranlage/Wasser" ausgeschrieben hatte. Diese Inhalte gehören zum Lehrplan der Grundschule. Eine Jury, bestehend aus dem Verbandsvorsitzenden Andreas Feller, dem stellvertretenden Wackersdorfer Bürgermeister Thomas Neidl, der Leiterin des Oberpfälzer Künstlerhauses, Andrea Lamest, sowie den Mitarbeitern des Zweckverbandes, Robert Merkl und Marion Steffl, prämierte die Bilder, die beim Tag der offenen Tür am 25. September ausgestellt werden sollen. Verbandsvorsitzender Andreas Feller entschied spontan, alle Schulen zu belohnen und jeder Klasse einen Geldpreis zukommen zulassen. Die Preisübergabe findet beim "Tag der offenen Tür" am 25. September statt. Los geht es dann um 11 Uhr los mit einem Frühschoppen mit "Preisen wie vor 20 Jahren".

Es spielt die Blaskapelle "Blechrauschen". Zu jeder vollen Stunde beginnt eine Führung durch die Anlage. Zum Programm gehören Segway-Fahren, Bierkistl-Rutschen und eine Geräteausstellung. Der Libourneverein bietet Weine aus der französischen Partnerstadt an.

Vor 20 Jahren, am 19. August 1996, lief der Probebetrieb der Anlage an, die ursprünglich die Abwässer der Kommunen Schwandorf und Wackersdorf entsorgte. Vor einigen Jahren schloss auch Steinberg am See am See an. Allerdings nicht als Mitglied im Zweckverband, die Steinberger rechnen mit den Nachbarn aus Wackersdorf ab.

Dem Bau der Kläranlage waren lange politische Debatten vorangegangen. Bis 1989 hatten Schwandorf und Wackersdorf eigene Konzepte entwickelt, dann schlug das Landesamt für Wasserwirtschaft vor, über eine gemeinsame Kläranlage nachzudenken. Eine Studie wurde erstellt, finanzielle Unterstützung floss auch von der Deutschen Gesellschaft für Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen (DWK). Nachdem die Entscheidung für eine herkömmliche Anlage gefallen und das "Biolak-Wox"-Konzept vom Tisch war, begann 1991 das Raumordnungsverfahren. Spatenstich war im Juni 1994.
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