Matthias Weik und Marc Friedrich stellen ihr neues Buch „Der Crash ist die Lösung“ vor
Steigende Zinsen als Horror-Szenario

Matthias Weik sprach am Dienstag vor 120 Zuhörern in der Buchhandlung "Rupprecht". Bild: rid
Wirtschaft
Schwandorf
03.03.2016
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Matthias Weik befasst sich seit zehn Jahren mit der globalen Wirtschaft und ihren Finanzmärkten. Arbeits- und Studienaufenthalte in Südamerika, Asien und Australien ermöglichten ihm Einblicke in das Wirtschaftsleben fremder Nationen. Am Dienstag erklärte er den 120 Zuhörern in der Buchhandlung "Rupprecht", warum die momentane Entwicklung "zum Crash" führen muss.

Deutschland sei Weltmeister im Export, bekomme aber die Verschuldung nicht in den Griff. Mit einer "schwarzen Null" im Haushalt wolle die Bundesregierung darüber hinweg täuschen, so der Autor des Buches "Der Crash ist die Lösung".

Matthias Weik fragt sich, wie später die Renten der immer älter werdenden Menschen bezahlt werden sollen, "wenn immer weniger Geld in die Rentenkassen fließt." Fast jeder bekomme derzeit Kredit für ein eigenes Haus und könne die Belastung bei den momentanen Zinsen auch tragen, so der Buchautor. "Aber wie sieht es in zehn Jahren aus?" fragte Matthias Weik rhetorisch in die Runde. Die Immobilienblase werde eines Tages platzen.

Matthias Weik schrieb das Buch zusammen mit Marc Friedrich, der internationale Betriebswirtschaftslehre studierte und sich ebenfalls mit den Finanzmärkten beschäftigt . In Großbritannien, der Schweiz und den USA sammelte er Arbeitserfahrungen. Nach ihrem gemeinsam verfassten Buch "Der größte Raubzug der Geschichte", das monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste stand, stellten sie am Dienstag ihr Buch "Der Crash ist die Lösung" vor.
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