Mehr sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet als im Vorjahr
Milder Winter schont Arbeitsmarkt

Symbolbild: dpa
Wirtschaft
Schwandorf
01.03.2016
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Der milde Winter hat dafür gesorgt, dass die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Geschäftsstelle Schwandorf (Landkreis ohne Bereich Oberviechtach) nahezu unverändert blieb. Mitte Februar waren bei der Geschäftsstelle 3025 Personen arbeitslos gemeldet. Das waren in etwa gleich viele als im Januar. Auch gegenüber dem Vorjahres sei der Stand der Arbeitslosigkeit nahezu konstant, teilte die Agentur mit.

Die Arbeitslosenquote blieb von Januar auf Februar unverändert bei 4,1 Prozent. Im Februar des vergangenen Jahres lag die Quote ebenfalls bei 4,1 Prozent. Im Laufe des Berichtsmonats nahm der Schwandorfer Vermittlungs-Service rund 990 neue Arbeitslosmeldungen entgegen. Das waren im Vergleich zum Februar des vergangenen Jahres rund 50 Personen oder 4,7 Prozent mehr.

"Der jahreszeitlich übliche Februar-Anstieg der Arbeitslosigkeit blieb aus. Die milde Witterung sorgte dafür, dass sich die Arbeitslosigkeit in den Bau- und außengewerblich orientierten Branchen in Grenzen hielt, wobei bereits auch erste Wiedereinstellungen durch die Betriebe erfolgten", sagte der Leiter der Agentur für Arbeit Schwandorf, Joachim Ossmann.

Neben dem Zugang von Arbeitnehmern aus Außenberufen waren es auch Arbeitnehmer aus der industriellen Produktion, die arbeitslos wurden. Hier sei - wie bereits in den vergangenen Monaten - die Gefahr arbeitslos zu werden besonders hoch gewesen. Die Agentur für Arbeit setze hier auf verstärkte Beratung und Förderung beispielsweise zur beruflichen Weiterbildung oder auch Ausbildung, um eine dauerhafte Arbeitsmarktintegration zu erreichen. "Denn gut qualifizierte Menschen finden meist leichter eine Arbeitsstelle", teilt der Pressesprecher der Agentur, Reinhold Dauerer, mit.

Die Arbeitgebernachfrage ließ im Februar keine ausgeprägten Schwerpunkte erkennen. Neben der leicht angestiegenen Anforderung aus dem Bereich der Personaldienstleister, die vorwiegend Fachkräfte aller Fachrichtungen suchen, bezog sich die Nachfrage auf die Bereichen Elektro und Metall, Maschinenbau, Baugewerbe, Verkehr und Logistik, Handel und Verkauf, Gesundheit und Pflege sowie in Büroberufen.

Betriebe und Unternehmen meldeten seit Jahresbeginn rund 880 neue sozialversicherungspflichtige Stellen zur Besetzung, 180 Angebote oder 24,2 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres.
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