Neue Anlagen in Wertpapiere in Höhe von 1,4 Millionen Euro
Commerzbank gewinnt Kunden

Filialdirektor Roland Hintermeier und Firmenkundenbetreuer Direktor Michael Achhammer (von links) freuen sich über gute Zahlen bei der Commerzbank. Bild: hfz
Wirtschaft
Schwandorf
04.08.2016
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Die Commerzbank Schwandorf hat im ersten Halbjahr 2016 zugelegt, trotz Niedrigzinsen und Turbulenzen am Kapitalmarkt. "Wir haben netto 69 Kunden gewonnen", sagte Filialdirektor Roland Hintermeier. "Damit sind wir so stark gewachsen wie im erfolgreichen Vorjahr. Gründe für diese positive Entwicklung sind die verstärkte Kreditnachfrage und das kostenlose Girokonto."

Neben der Kontoeröffnung in der Filiale können Kunden ihr Girokonto auch komplett online eröffnen, heißt es in einer Pressemitteilung der Bank. 13 Prozent der Neukunden hätten davon Gebrauch gemacht. Zu angekündigten Filialschließungen von Wettbewerbern betonte Hintermeier: "Die Commerzbank bleibt vor Ort präsent, weil die meisten Kunden Wert auf persönliche Gespräche legen." In den ersten sechs Monaten des Jahres sei die Nachfrage nach Ratenkrediten gestiegen. "Das Plus von 22 Prozent zeigt, dass immer mehr Kunden die Mini-Zinsen für Anschaffungen nutzen", erläuterte Hintermeier. Baufinanzierungen boomen auch dank der von der EZB niedrig gehaltenen Zinsen weiter. Immobilen im Wert von insgesamt über 2,9 Millionen Euro finanzierte die Filiale. Im Wertpapiergeschäft verzeichnet die Filiale Schwandorf einen Zuwachs von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. "Kunden haben die Börsenturbulenzen zu Jahresbeginn und die Brexit-Debatte für Investitionen genutzt und mehr als 1,4 Millionen Euro neu angelegt", so Hintermeier. "Die niedrigen Zinsen werden das Verhalten der Anleger weiter verändern. Wertpapiere sind das neue Sparbuch."

Die Mittelstandsbank, in der Firmenkunden ab einem Jahresumsatz von mehr als 2,5 Millionen Euro betreut werden, habe ihre Position als Marktführerin für Konsortialfinanzierungen weiter ausgebaut. Gerade bei den für den klassischen Mittelstand besonders relevanten Finanzierungsvolumen von bis zu 200 Millionen Euro konnte die Commerzbank per Juni 2016 die Anzahl der Konsortialfinanzierungen um 7 Prozent steigern. "Viele Mittelständler nutzen das günstige Marktumfeld und sichern sich eine maßgeschneiderte, mittel- bis langfristige Finanzierung. Dass wir von unseren Firmenkunden dabei sehr oft als verantwortlich arrangierende Bank ausgewählt werden, ist ein schöner Vertrauensbeweis," begründet Direktor Michael Achhammer, der in Schwandorf das Firmenkundengeschäft leitet, diesen Trend.

Ein weiterer Vorteil für Firmenkunden bestehe in der weltweiten Aufstellung der Commerzbank. An mehr als 60 internationalen Standorten können mittelständische Unternehmen von den deutschsprachigen Firmenkundenbetreuern und deren langjährigen Netzwerken im Ausland profitieren. Sehr erfolgreich sei die Commerzbank bei der weiteren Digitalisierung voran gekommen. "Besonders für Aufmerksamkeit hat die Einführung einer Peer-to-Peer-Plattform mit dem Namen ,Main Funders' gesorgt, bei der Investoren und kreditsuchende Unternehmen zusammengebracht werden", so Firmenkundenchef Achhammer.
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