Peter Deml, Ex-Chef von Eon Bayern, wird 70
Steile Karriere in der Strombranche

Peter Deml wird am Samstag 70 Jahre alt. Bild: hou
Wirtschaft
Schwandorf
15.07.2016
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München/Schwandorf. Der Mann ist die Ruhe selbst und er paart dieses ausgeglichene Wesen mit einer außergewöhnlichen Freundlichkeit. So hat er zum einen sein Leben und zum anderen viele schwierige Situationen gemeistert. Am Samstag, 16. Juli, wird Peter Deml 70 Jahre alt und gerät aus diesem Anlass erneut wegen seiner Tätigkeit für die deutsche Energiewirtschaft in den Fokus.

Deml stammt aus Neunburg vorm Wald (Kreis Schwandorf), ging in Cham aufs Gymnasium, studierte in München Rechtswissenschaften und Volkswirtschaft. Er promovierte, arbeitete am bayerischen Finanzministerium und wechselte 1982 zur Bayernwerk AG, wo man ihn als Abteilungsleiter einsetzte. Die steile Karriere des Oberpfälzers ging weiter. Deml wurde Prokurist bei der Bayerischen Berg-, Hütten- und Salzwerke AG, wechselte als Büroleiter in das Umfeld des Bayernwerk-Aufsichtsratschefs und bekam seinen ersten Vorstandsposten bei der Überlandwerke Unterfranken AG.

Es gab noch höhere Ämter für Deml. Ab 1999 leitete er als Geschäftsführer die Bayernwerk-Vertriebsgesellschaft. Nur zwei Jahre später wurde er Vorstandsvorsitzender der Eon Bayern AG, die damals neu im Freistaat ihre Arbeit aufnahm. Als Deml 2009 in den Ruhestand ging, sagte der damalige Festredner Günther Beckstein: "Man hätte hier keinen Besseren finden können." Für die Oberpfalz war besonders wichtig: Deml sorgte immer dafür, dass der Eon-Hauptsitz in Regensburg blieb. Das ist auch heute noch so, obgleich das Unternehmen nun wieder Bayernwerk heißt.

Unterdessen hat der in München wohnende Peter Deml trotz mancherlei Aufsichtsratsämtern die Zeit, um sich seinen Hobbys zuzuwenden. Er mag Kunst und Kultur, hat in seiner Heimatstadt Neunburg vorm Wald eine Stiftung gegründet, leitet die von ihm ins Leben gerufene Akademie für Natur und Industriekultur Ostbayern, die ebenfalls in Neunburg ihren Sitz hat. Deml ist Träger hoher Auszeichnungen. Doch viel wichtiger als Orden und Ehrungen sind ihm stets die Treffen mit Freunden gewesen. Besonders dann, wenn es darum geht, im Nürnberger FCN-Stadion "seinem" Club die Daumen zu drücken.
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