Schwandorfer Landtechnik-Hersteller steigert Umsatz
Horsch fährt erfolgreiche Ernte ein

Bodenbearbeitung, Säen und Pflanzenschutz sind die Standbeine des Schwandorfer Landtechnik-Produzenten Horsch. Bild: Horsch
Wirtschaft
Schwandorf
04.03.2016
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Schwandorf. Das vergangene Jahr war das zweiterfolgreichste in der Firmengeschichte von Horsch. Das teilte der Schwandorfer Hersteller von Landtechnik am Freitag mit. Demnach legte der Umsatz von 233 Millionen Euro im Vorjahr auf 245,8 Millionen Euro zu, ein Anstieg von 5,6 Prozent. Der Exportanteil liegt bei rund 71 Prozent.

Nach Deutschland sei trotz großer Turbulenzen Frankreich der zweitwichtigste Markt für Horsch, teilte das Unternehmen weiter mit. In Russland sei es zu einer leichten Erholung gekommen, in der Ukraine sei der Umsatz dank hervorragender Verkäufe in Bereich Sätechnik massiv gesteigert worden. Auch in den USA habe sich das Geschäft weiter entwickelt.

Zu den meistverkauften Maschinen zählt laut Horsch weiterhin mit 43 Prozent Umsatzanteil die Sätechnik, gefolgt von der Bodenbearbeitung (32 Prozent) und dem Bereich Pflanzenschutz (10 Prozent). 15 Prozent Umsatzanteil entfallen auf den Bereich Ersatzteile. Die Zahl der Mitarbeiter im In- und Ausland wuchs (inclusive Zeitarbeiter) auf rund 1180, davon rund 450 in Schwandorf.

Nachdem 2015 unter anderem ein neues Schulungszentrum in Schwandorf in Betrieb genommen wurde, soll im laufenden Jahr der Standort in Russland um eine Montage und Lackiererei erweitert werden.
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