Wenig Umsatz am verkaufsoffenen Sonntag
Maimarkt: Flop zum Muttertag

Die Regale in den Geschäften waren voll. Die Nachfrage dagegen hielt sich in beim Maimarkt in Grenzen. Bild: Hirsch
Wirtschaft
Schwandorf
10.05.2016
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Muttertag und Maimarkt - das hat für Josef Meier noch nie zusammengepasst. Immer wenn diese beiden Anlässe zusammenfielen, habe es Umsatzeinbußen gegeben. "Das war diesmal wieder so", sagte der Inhaber eines Sportgeschäftes in der Innenstadt.

Der Maimarkt sei gewöhnlich der umsatzstärkste verkaufsoffene Sonntag im Jahr, sagt Josef Meier, "besser noch als der Oktobermarkt". Wenn er aber auf den Muttertag falle, blieben viele Kunden weg. "Dafür habe ich sogar Verständnis", erklärt der Einzelhändler. Viele wollen diesen Tag im Kreis der Familie verbringen.

Gegenüber seinen Mitarbeiterinnen hat Josef Meier ein schlechtes Gewissen: "Die meisten sind ja auch Muttis und müssen an diesem Tag arbeiten". Als kleine Entschädigung ist er mit ihnen nach Geschäftsschluss zum Essen gegangen. Im Jahre 2022 wird der Maimarkt wieder mit den Muttertag fallen. Josef Meier hat da einen Vorschlag. "Warum verlegt man den Maimarkt nicht auf den 1. Mai, einen Feiertag, oder einen Sonntag später?" Auch bei den Fieranten gab es lange Gesichter. Das Geschehen hatte sich ohnehin auf den unteren Marktplatz reduziert. Aber selbst dort war der Andrang überschaubar. Das lag sicher nicht am Wetter. Knapp über 20 Grad waren eigentlich ideal. Nicht unbedingt Temperaturen für einen Freibadbesuch. Für einen Einkaufsbummel dagegen schon.
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