Kostenanteile stehen fest
Dorferneuerung Wölsendorf

Das lange Projekt "Dorferneuerung Wölsendorf" geht ins Finale. Die Kostenbeteiligung der Teilnehmergesellschaft liegt bei 191 570 Euro. Bild: ohr
Politik
Schwarzach bei Nabburg
07.02.2016
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Zur Dorferneuerung Wölsendorf liegen die voraussichtlichen Kosten und der Anteil der Teilnehmergemeinschaft an den einzelnen Maßnahmen vor. Der Gemeinderat stimmte für die vorgelegte Vereinbarung und der Bürgermeister wird zum Abschluss ermächtigt.

Laut Schreiben des Amtes für Ländliche Entwicklung in Tirschenreuth liegt der Finanzbedarf für jedes Objekt und der Förderhöchstbetrag (jeweils 59 Prozent) vor. Für das Dorfgemeinschaftshaus im Obergeschoss des Feuerwehrgerätehauses: voraussichtliche Kosten 82 899 Euro, Kostenbeteiligung der Teilnehmergemeinschaft (TG) 48 9109 Euro; den Neubau von Gemeinschafts- und Ausstellungsräumen im Arkadengang 187 394 Euro/110 562 Euro; die Dorfplatzgestaltung Wölsendorf 54 402 Euro/32 097 Euro. Gesamtsumme 324 695 Euro; die voraussichtliche Beteiligung der Teilnehmergemeinschaft beträgt also 191 570 Euro.

Bezüglich der Sanierung und Umgestaltung des Schlossbauernhofes in Altfalter zum Dorfzentrum für den Bauabschnitt Dorfstadel gab Bürgermeister-Stellvertreter Franz Grabinger zwei Vergaben an den jeweils günstigsten Bieter in brutto bekannt: Von drei Angeboten ging der Auftrag der Elektroinstallation an die Firma Hägler zum Preis von 14 142 Euro. Von den zwei Anbietern für die Erdungs- und Blitzschutzarbeiten erhielt Pesa-Blitz den Zuschlag in Höhe von 4383 Euro.

Der Auftrag zur Erweiterung der Straßenbeleuchtung in Wölsendorf zur Anbindung des Baugebiets Süd an den Ortskern wurde dem Bayernwerk AG Schwandorf aufgrund des konkreten Vertragsangebotes von brutto 4413 Euro erteilt. Die Maßnahme umfasst vier neue Brennstellen mit einer Pilzleuchte im Einmündungsbereich des Fußweges in den Radweg und drei LED-Leuchten mit verbesserter Lichtstreuwirkung. Die Lieferzeit beträgt circa zwölf Wochen ab Vertragsabschluss.

Frau Fröhler, Knappenweg 9 in Altfalter, stellte einen Antrag - zurzeit sind zwei gestalterische Leuchten vorhanden - zur Erweiterung der bestehende Straßenbeleuchtung. Die Verkabelung ist bereits verlegt. Der Vorsitzende erläuterte beide vorliegenden Alternativen mit unterschiedlichen Kosten. Das Gremium entschied sich für den Neubau einer gestalterischen LED-Brennstelle, einschließlich Masten, und die Umrüstung der zwei bestehenden Aufsatzleuchten auf energiesparende Leuchtmittel mit der Bruttoauftragssumme von 1679 Euro - Alternative 2 lag bei 2004 Euro. Die Anregung von Reinhard Wegerer zur Anpassung an die bestehende Pilzform wurde angenommen.
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