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Schwarzenbach
10.10.2014
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Die Planungen für den Dorfladen in Schwarzenbach laufen. Aber bis zu seiner Verwirklichung werden wohl noch gut zwei Jahre ins Land ziehen.

Diese Nachricht erfuhren die zahlreichen Zuhörer in der Gemeinderatssitzung am Dienstag. Bürgermeister Thorsten Hallmann (SPD) informierte kurz über die Besichtigung einer solchen Einrichtung in Fuchsmühl. "Ein sehr gelungenes Projekt", schwärmte das Gemeindeoberhaupt. Derzeit sei man in Verhandlungen über den geeigneten Standort. "Es sind nur noch Kleinigkeiten zu klären", so Hallmann, der noch nichts Genaueres dazu sagen wollte.

Beim Sortiment mitreden

Als Rechtsform wird eine Unternehmensgesellschaft favorisiert, beim Warenangebot und den Öffnungszeiten sollen die Bürger ein Wörtchen mitzureden haben. "Wir werden eine Befragung organisieren", versprach der Bürgermeister. Geklärt werden müsse natürlich noch der Finanzierungsbedarf sowie die Höhe der Förderung. Im Vorfeld besprochen werden müsse die Ausstattung, sowie das Instandsetzungs- und Betriebskonzept. Zu diesem Thema werde es eine auch Bürgerversammlung geben. Außerdem soll eine Projektgruppe gegründet werden.

Für die Bedarfsmitteilung 2015 beantragte die Gemeinde 443 000 Euro. Alleine für den Bauabschnitt 2 der Städtebauförderung wurden 255 000 Euro beantragt. Der Rest verteilt sich auf Beratungshonorare, Grunderwerb für den zweiten und dritten Bauabschnitt sowie die Fußwegverbindung zwischen Hauptstraße und Bahnübergang. Für das Bund-Länder-Förderprogramm "Kleinere Städte und Gemeinden" wurden insgesamt 95 000 Euro für Grunderwerb und Beratung beantragt.

Gar nicht anfreunden konnte sich der Gemeinderat mit dem Plan des Architekten für die Tür der Dorflaube, um den Backofen vor unbefugten Zugriffen zu schützen. "Gefängnischarakter" bescheinigten die Räte aller Fraktionen dem Entwurf aus Metallrahmen und Längsstäben mit Sicherheitshinterglasung.

Bernd Przetak (SPD) schlug vor, lediglich einen Metallrahmen mit Glasscheiben anzubringen und die Gitterstäbe wegzulassen. Der Architekt wird beauftragt, einen neuen Entwurf vorzulegen. Im sanierten Ortskern werden zwei Bänke mit Holzsitzfläche und Lehne sowie zwei optisch dazu passende Abfallbehälter aufgestellt. Auch ein Spender für Hundekot-Tüten soll angebracht werden. Diesen wird der Bauhof anfertigen.

Bürgermeister Hallmann gab bekannt, dass Baudirektorin Regina Harrer grundsätzlich nichts gegen ein Betonfundament mit abnehmbarer Maibaumhalterung einzuwenden habe. Die katholische Kirchenstiftung als Grundstückseigner habe sich noch nicht geäußert. Die Vorrichtung wäre für einen 25 Meter hohen Baum ausgelegt und würde mit einem Betonfundament von 2,75 auf 2,75 Meter etwa 12 000 Euro kosten.

Segen für Bauanträge

Keine Einwände gab es zum Antrag für ein Carport auf einem Grundstück in der Hauptstraße. Beantragt war auch die Sanierung des "Heiblweiherdamms", da das Ablass-Rohr, das den Damm quert, ausgetauscht werden muss. Der Gemeinderat gab grünes Licht. Die Gemeinde wird den Weg gegebenenfalls mit Auffüllmaterial ausbessern. Das Fällen von Bäumen soll zuerst mit Gemeindeförster Martin Gottsche abgeklärt werden. Über eine Beteiligung an den Schroppen zur Befestigung des Ufers wird entschieden, wenn Greim einen Kostenvoranschlag vorgelegt hat.
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