Badespaß: Wasseruhr läuft mit

Lokales
Schwarzenbach
14.07.2015
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Die Gemeinden im Haidenaabtal arbeiten weiter zusammen. Schwarzenbach erhofft sich Zuschüsse für Radwege, die Wege zum Dießfurter Freizeitsee und weitere Projekte.

Dies beschloss der Gemeinderat. Bürgermeister Thorsten Hallmann (SPD) und Architekt Klaus Stiefler erläuterten dem Gremium die Eckpunkte. Das 2010 erstellte Konzept bedürfe der Aktualisierung und eröffne unter anderem neue Fördermöglichkeiten. Die Kosten für die Beteiligung an dem Konzept betragen maximal 830 Euro für die Gemeinde.

Eine Grundsatzentscheidung traf das Gremium im Zusammenhang mit dem Befüllen von Swimming-Pools. Hallmann betonte, dass das Wasser über die Wasseruhr laufen müsse. Aus einem Hydranten dürfe es ausschließlich in Absprache mit dem Wasserwart kommen. Wasseruhr ist Vorschrift. Außerdem müsse der Wasserwart bezahlt werden. Dazu kommen in jedem Fall Abwassergebühren.

Abraum ans Ufer

Mit Bedauern nahm das Gremium die Entscheidung des Bergamtes Nordbayern zur Kenntnis. Unverwertbares Material vom Kiesabbau des Freizeitsees Dießfurt muss am Seeufer abgelagert werden. Das Amt werde einen Teil des Abraums auf anderen Flächen verbauen. Trotzdem werde entlang der Kreisstraße auf einem 420 Meter langen und etwa 45 Meter breiten Streifen auch am Seeufer Abraum auf Dauer liegen.

Die Räte beschlossen ferner, den Amselweg endgültig zwischen Herbst und Frühjahr auszubauen. Die Kosten betragen etwa 35 000 Euro. Zur Finanzierung würden Vorausbescheide erhoben. Auch der Bau des Fuß- und Radweges entlang der Kreisstraße zum Bahnübergang für rund 38 000 Euro wurde beschlossen. Baubeginn wird im Herbst sein.

Für die Willkommensschilder am Ortseingang sollen noch weitere Alternativen geprüft werden. Der Bauausschuss hatte einen bepflanzten Erdhügel mit einem in Metall gefrästem Gemeindewappen in Rost-Art vorgeschlagen. Sabine Thumfart (Freie Wähler) schlug vor, Findlinge mit einem Edelstahlwappen zu installieren. Für die Pflege der im Zuge der Städtebauförderung geschaffenen Grün- und Pflanzflächen will die Kommune versuchen, Bürger als "Paten" zu gewinnen.

Gehweg befestigen

Im Grünstreifen zwischen Fahrbahn und Gehweg entlang der Pechhofer Straße soll zur besseren Befestigung ein Kunststoffwabengitter eingebaut werden. Im Bereich der Kreuzung Raiffeisenbank kommt eine Markierung "Vorsicht Kinder" in rot und weiß auf die Fahrbahn.
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