Handlungsfähig bleiben

Lokales
Schwarzenbach
02.12.2014
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"Wir haben ein sehr gutes Arbeitsklima im Gemeinderat", freute sich Bürgermeister Thorsten Hallmann in der Bürgerversammlung. Der Beweis: 97 Prozent aller Beschlüsse in öffentlicher Sitzung wurden 2014 einstimmig gefasst.

Der Rathauschef blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Die Finanzen und die Maßnahmen der Städtebauförderung standen im Mittelpunkt der Ausführungen. Rund 80 Zuhörer, darunter einige Gemeinderäte, waren der Einladung gefolgt. Hallmann forderte, dass die finanzielle Leistungsfähigkeit der Kommune erhalten werden müsse. "Nur wenn wir uns finanziell gut aufstellen, können wir die Handlungsfähigkeit erhalten und weiter investieren."

Vier Köpfe mehr

In der Gemeinde leben heute 1193 Einwohner. Dies bedeutet einen Zuwachs um vier Köpfe im Vergleich zu 2013. Im Berichtszeitraum waren zehn Geburten zu verzeichnen. Dem stehen neun Sterbefälle gegenüber. Für die nächste Gemeinderatssitzung kündigte Bürgermeister Hallmann eine Neukalkulation der Wasser- und Abwassergebühren an. "Wir sind verpflichtet, unsere Versorgungseinrichtungen kostendeckend zu betreiben." Eine Gebührenerhöhung sei unumgänglich. "Politische, nicht kostendeckende Preise und daraus resultierende Schulden sind unseriös."

Der zweite Bauabschnitt der Ortskernsanierung in der Hauptstraße rund um die Kirche ist weitgehend abgeschlossen. Mit der Beschaffung von Ruhebänken und Abfalleimern, sowie der Errichtung von zwei Infotafeln wird das Projekt abgerundet. Stolz zeigte sich Hallmann über den neu gestalteten Platz mit Dorf-Laube und Backofen. "Dieser wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen." Für den dritten Bauabschnitt in der Hauptstraße haben die Vorplanungen begonnen.

Dorfladen in Planung

Ein weiteres Projekt im Rahmen der Städtebauförderung soll 2015 ein Fußweg entlang der NEW 5 zwischen dem Anwesen Schäffler und dem Fußgängerüberweg der Bahnlinie Weiden-Bayreuth werden. Die Gründung eines Dorfladens steht ebenfalls auf der Agenda. Für den Freizeitbereich konnte man aus Leader-Mitteln eine Förderung von rund 40 000 Euro erhalten. Mit diesem Geld wurde ein Teilabschnitt des Radwegs entlang der B470 ertüchtigt und der Radl-Point beim Kriegerdenkmal eingerichtet. Investiert wurde auch in die Schule. In Sachen Breitbandausbau sollen nächstes Jahr die ersten Maßnahmen umgesetzt werden.

"Interkommunal hat sich einiges bewegt", freute sich Hallmann. So habe sich die Gemeinde der Kulm-Region angeschlossen und arbeite im Haidenaabtal eng mit der Stadt Pressath und der Gemeinde Trabitz zusammen.
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