Kontrollen angekündigt

Lokales
Schwarzenbach
12.12.2015
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Für 2017/18 ist die Neugestaltung der Pressather Straße als Bauabschnitt IV der Ortskernerneuerung ins Auge gefasst, kündigte Bürgermeister Thorsten Hallmann in der Bürgerversammlung im Gasthof Stark an: "Das Landratsamt sieht dies als gemeinsames Projekt von Kreis und Kommune an. Sie kann dafür aber erst 2017 Gelder reservieren."

Die Endabrechnung der Ausbaubeiträge für die Kirchenstraße komme im Januar oder Februar, sagte der Rathauschef. Er dankte allen, die die Ortskernerneuerung durch die Sanierung ihrer Anwesen abgerundet haben. 11 800 Euro habe man heuer aus dem kommunalen Förderprogramm ausgezahlt. "Einige taten ohne Fördergelder viel für ihre Häuser". lobte er.

Als Beitrag zur Verkehrssicherheit sollen die Tempo-30-Zonen noch deutlicher markiert werden. Außerdem kündigte er demnächst Radarkontrollen an. "Wir haben lange zugesehen. Aber vor allem im Interesse der Kinder muss etwas geschehen."

Schulwegkosten bleiben

Keine Änderung werde es bei der Übernahme der Schulwegkosten zu weiterführenden Schulen in Weiden geben. "Die Fahrt nach Eschenbach oder Neustadt ist nach Auffassung des Landratsamts günstiger." Der Weg nach Weiden werde nur in besonderen Fällen bezuschusst. "Dies entspricht den gesetzlichen Vorgaben, auch wenn es angesichts der traditionellen Verbindungen zu den Weidener Schulen bedauerlich ist."

Spürbar mehr Leistung bringe die Aufrüstung des Telefonnetzes auf VDSL. "Seit November werden einige Bereiche mit 50 Megabit pro Sekunde internetversorgt. Im Laufe des kommenden Jahres geht der Ausbau weiter." Von den Kosten in Höhe von 70 000 Euro würden 80 Prozent aus dem bayerischen Breitbandprogramm zugeschossen.

Als Beitrag zur Sicherung des Bestands der Gemeinde und zur wirksameren Durchsetzung von Anliegen würdigte das Gemeindeoberhaupt die vielfältige Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden. Unter Dach und Fach sei eine Kooperationsvereinbarung zwischen Grafenwöhr, Pressath und Schwarzenbach für den Freizeitsee Dießfurt. Darin geht es vor allem um die Betriebskosten.

Zu den weiteren von Hallmann angesprochenen Themen zählten der Startschuss für den Baulückenkataster als Erfassung innerörtlichen potenziellen Baulands, die "Leader"-geförderte radwegtaugliche Sanierung des Wegs am Heibelweiherdamm, die Renovierung der Friedhofsmauer und den für 2016 geplanten Ausbau des Amselwegs. "Das kommt kaum teurer als die zunächst erwogene einfache Bauweise." Für die Grünanlagenpflege hoffe man auf die Mitarbeit von Anliegern und anderen Bürgern mit "grünem Daumen".
Weitere Beiträge zu den Themen: Lea (13792)
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