Nicht ohne mein Kopuliermesser

Lokales
Schwarzenbach
21.03.2015
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Es ging zwar nicht um den Winterschnitt, die Bedingungen waren dennoch winterlich: Bei Kälte und eisigem Ostwind trafen sich Hobbygärtner bei Michael Altmann, um sich Tipps für die Gartenarbeit zu holen. Der Pomologe startete seinen Vortrag bei den Werkzeugen und Hilfsmittel.

Für gutes Gelingen seien Feinschnittklappsäge zum Vorbereiten und ein scharfes Kopuliermesser absolute Voraussetzung. Zum Verbinden der Veredelung nimmt man am besten Gummibänder, sie sind nicht UV-beständig und lösen sich nach dem Anwachsen von ganz alleine auf. Zum Versiegeln schwört der Obstexperte auf das Neudorff Lauril Baumwachs. Süßkirschen sollten Ende Februar bis Anfang März veredelt werden, da das Edelreis schon zwischen Weihnachten und Dreikönig geschnitten wird.

Dann ging es an die praktische Arbeit. Altmann veredelte die Bäume nach den Verfahren: Geißfuß, Spaltpfropfen und Kopulation mit Gegenzunge. Die bereitgelegten Edelreiser: Regina, Kordia, Dönissens gelbe Knorpel, Große Schwarze Knorpelkirsche, Black King sowie auch Zwetschgen- und Pflaumenreiser waren bald vergriffen.
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