CSU lädt zum Bürgergespräch mit Albert Rupprecht
Rede und Antwort

Politik
Schwarzenbach
16.12.2015
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Die CSU mit Ulrich Hösl an der Spitze lud zum Bürgergespräch in das SC-Sportheim ein. Die Schwarzenbacher hatten die Gelegenheit, aktuelle Themen mit dem CSU-Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht zu diskutieren. Nachdem kommunale Themen wie der Fortführung der Städtebauförderung und dem geplanten Dorfladen - der Abgeordnete sagte für beide Punkte seine Hilfe zu - die Diskussion dominierten, sprach Rupprecht einige überregionale Themen an.

Gesundheitsreform

In vielen Fällen gebe es heutzutage Generika, Nachahmerpräparate, die jedoch von einem Teil der Patienten schlecht vertragen werden. "Die ursprünglichen Arzneimittel werden dann zu überhöhten Preisen angeboten, die eine erhebliche Zuzahlung erfordern." Rupprecht versprach, dass diese Generika noch genauer untersucht werden, um die Verbraucher bestmöglich zu informieren und zu schützen.

Ein weiteres Problem sei, dass Kassenpatienten oftmals erst nach vier bis sechs Monaten einen Termin bei einem Facharzt bekämen. Bei dringenden Terminen empfahl Rupprecht, sich an ihn zu wenden oder an das Krankenhaus. Er werde sich in diesen Fällen für einen zeitnahen Termin einsetzen.

Energieprobleme

Sachstand sei, dass Bayern nach dem Abschalten der Kernkraftwerke zirka 50 Prozent der Energie von außen beziehen muss. Es werden daher zwei Stromtrassen durch die Oberpfalz geben - eine davon mit Erdkabeln. Die Gemeinden sollten sich daher genau über die Stromtrassen informieren und gegebenenfalls Einspruch erheben, riet Rupprecht.

Flüchtlinge

Um den weiteren Zuzug einzuschränken, müsse eine verstärkte Rückweisung der Asylsuchenden erfolgen. Die Grenzen Europas müssten für die Flüchtlinge weniger durchlässig werden. Eine weitere Entwicklung lasse sich schwer voraussagen, betonte Rupprecht. Grund dafür sei unter anderem, dass die Zusammenarbeit in der EU nicht gut laufe.
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