Gemeinderatsitzung Schwarzenbach
Klare Grenzen für Autofahrer

Vermischtes
Schwarzenbach
09.03.2016
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Ingenieur Hannes Oberndorfer stellte in der Gemeinderatssitzung den dritten Bauabschnitt der Städtebauförderung vor. Bürgermeister Thorsten Hallmann hofft, dass die Umsetzung im September beginnt.

Oberndorfer erläuterte, der Bauabschnitt umfasse den etwa 100 Meter langen westlichen Teil der Hauptstraße zwischen NEW 5 und dem Kirchplatz. Die Straße soll sechs Meter breit und auf der Nordseite mit einem 1,5 Meter breiten Gehweg ausgebaut werden. Acht Parkplätze beim ehemaligen Pfarrhof würden die Parkmöglichkeiten entlang des Straßenrandes ersetzen. Ziel sei es, die Flächen für Kraftfahrzeuge abzugrenzen, eine gesicherte Gehwegverbindung sowie eine Neuordnung des ruhenden Verkehrs zu schaffen. Außerdem müsse der Straßenentwässerungskanal auf etwa 88 Metern erneuert werden. Straßenlampen wie in Bauabschnitt I und II müssten installiert werden.

Insgesamt veranschlagt Oberndorfer für die geplanten Maßnahmen Kosten in Höhe von rund 492 000 Euro. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, die Maßnahme vorzunehmen und einen Förderantrag zu stellen. Das Gremium schloss sich dem Vorschlag der Verwaltung an, Fördermittel für den Breitbandausbau zunächst zurückzustellen. Der weitere Ausbau soll abgewartet werden, bis die tatsächlich zur Verfügung stehenden Bandbreiten festgestellt werden. Danach könnten Zuschüsse beantragt werden.

Nach einem Wasserschaden in der Kläranlage ist derzeit nur ein behelfsmäßiger Ablauf des Betriebes möglich. Betroffene sanitäre Einrichtungen werden vorerst in einem Container untergebracht. Dies sei mit einer Investition von etwa 4000 Euro die beste Lösung. Ein Wlan-Hotspot soll beim Dorfladen eingerichtet werden.

Ferner entschieden die Räte, dass sich der Ort mit neun anderen Gemeinden des westlichen Landkreises zu einer kommunalen Arbeitsgemeinschaft zusammenschließt. Die Kosten von 950 Euro für die Konzepterstellung werden übernommen. Der Rat genehmigte den Bauantrag von Katja und Thomas Ettl, ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage am Walbenweiher zu bauen. Ebenso ging der Antrag von Karin und Klaus Merz für ein Carport durch.
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