Beliebtes Treffen zum Advent

Auf dem Platz am Kreuz herrschte Hochbetrieb. Der Weihnachtsmarkt erfreute sich regen Zuspruchs. Nicht nur Schwarzenfelder kamen gerne, um sich zwischen den Buden zu treffen.
Freizeit
Schwarzenfeld
28.11.2016
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"Man kennt sich und trifft sich": So ließe sich das Ereignis am Vorabend des ersten Advents in Schwarzenfeld überschreiben. Über das übliche Programm eines gewohnten Weihnachtsmarktes geht dieses Fest am Platz am Kreuz schon seit Jahren hinaus.

Weihnachtsmarkt bedeutet für viele Besucher einfach nur Abschalten, Punsch und Bratwürste genießen und an einem der vielen Stehtische zu einem Plausch zusammen zu kommen. Dazu kommt: Musikalisch gesehen, war für jeden Geschmack den ganzen Tag über bis in die spät in die Nacht hinein, beste Unterhaltung geboten. Nach der Eröffnung durch Bürgermeister Manfred Rodde am Vormittag zeigte die Gruppe "Best Age" der Musikkapelle, was die nicht mehr so ganz jungen Musiker in den drei Jahren ihres Bestehens gelernt haben. "Hut ab" vor deren Leistung, war auch die Meinung von Kapellmeister Josef Lobenhofer.

Auch das Nachwuchsorchester stellte sich mit weihnachtlichen Weisen vor und spannte einen musikalischen Bogen hin zum Evangelischen Posaunenchor, der mit klassischem, aber für diese Tage unverzichtbarem Repertoire auf Weihnachten zu, unterhielt. Zu einem Genuss und einer hörenswerten Bereicherung wurde der Auftritt von "Seven Bridges Orchestra" der Musikschule Bruckner. Nicht nur instrumental punkteten die Schüler und Lehrer.

Auch mit qualitativ hochwertigen, gesanglichen Beiträgen von Anna-Lena Keith und zum späteren Zeitpunkt mit Profisängerin Yvonne Güntzel-Ligner zusammen mit Christian Nesner wurde die Veranstaltung auf dem Platz zu einer Party für gut gelaunte und vor allem junge Besucher aufgewertet. Modern unterlegt, aber dennoch passend, der abendliche Teil mit Acoustic Christmas mit den "Easy Riders" aus Schwarzenfeld und "The Two Tones" aus Schwandorf.

Über wenig Umsatz brauchten sich die 18 Vereine und gewerblichen Budenbetreiber nicht beklagen. Angefangen vom frischen Köichl bis hin zum heiß begehrten Fischfilet, war zusammen mit Bratwurst und Feuerzangenbowle kulinarisch alles geboten. Ansprechende Bastelwaren oder auch der bekannte Mistelzweig fanden reißend viele Abnehmer. Eine Besonderheit war bei diesem Adventsabend dennoch festzustellen: So lange in die späten Nachtstunden hinein wie in diesem Jahr, hielten sich die Besucher noch nie im Schwarzenfelder Zentrum auf, was als Kompliment für die Darbieter, Budenbetreiber und vor allem die Organisatoren um Albert Faderl vom Rathaus zu werten ist.
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