Eckpfeiler im Kreisverband

Für ihre langjährige Treue wurden zahlreiche Mitglieder des Gartenbauvereins bei der Jahreshauptversammlung ausgezeichnet. Bild: ral
Freizeit
Schwarzenfeld
02.05.2016
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Der Gartenbauverein gehört zu den größten Vereinen im Markt. Bei der Jahreshauptversammlung wurden nicht nur langjährige Mitglieder geehrt, es gab auch einen Vorschlag, wie der Verein eventuell für jüngere Bürger wieder interessanter werden könnte.

Vorsitzender Gerhard Lenhart bezifferte den Mitgliederstand zum Ende des vergangenen Jahres in seinem Rechenschaftsbericht auf 384. 10 Austritten und 11 Sterbefällen standen 2 Neuaufnahmen gegenüber. Kassenprüfer Josef Brandner bescheinigte dem Verein nicht nur eine einwandfreie Kassenführung, sondern bat die Verantwortlichen darum, das Angebot der Gemeinde zu nutzen und Schuppen sowie das Grundstück zu kaufen.

Dann könne ein Lehrgarten angelegt werden. Die finanzielle Situation des Vereins mache dies möglich, unterstrich Brandner. Mit dem Lehrgarten könnten wieder Mitglieder gewonnen werden - vor allem im Bereich der jungen Familien.

Bei der "Weltreise"


Im Rückblick des Vorsitzenden fanden unter anderem Sammelbestellungen für Heizöl und Rasendünger, eine Gärtnereibesichtigung sowie die Pflege der öffentlichen Anlagen Erwähnung. An Fronleichnam schmückten die Mitglieder den Altar am Rathaus. An der Aktion "Schwarzenfelder Weltreise" des Gewerbeverbandes beteiligte sich der Verein mit einem Stand.

Die Mitglieder besuchten das Gartlerfest in Wölsendorf und pflanzten im Zuge der Aktion "Ortsverschönerung im Vorgarten" im Garten des neuen Pfarrhofes eine Eberesche. Den Setzling stiftete Gartenpfleger und Ehrenmitglied Franz Schwarz. Die Gartengeräte wurden insgesamt 37-mal ausgeliehen.

Der stellvertretende Kreisvorsitzende Josef Götz bezeichnete den Gartenbauverein Schwarzenfeld als einen Eckpfeiler des gesamten Kreisverbandes. Er dankte den Vereinsmitgliedern für die gute Arbeit im abgelaufenen Jahr. Kreisfachberaterin Petra Schmid referierte im Anschluss zum Thema "Balkon- und Terrassengestaltung einmal anders - Mit Obst und Gemüse". Schmid führte zunächst aus, dass gerade im städtischen Bereich der Trend zunehme, auf dem Balkon oder der Terrasse Obst und Gemüse zu züchten. Sicher gebe es nicht die Erträge wie normalerweise im Freiland, und es könnten damit auch nicht ganze Familien ernährt werden. "Aber der Anbau macht Freude und bringt mit seinen kleinen Ernten eine willkommene Ergänzung des Speiseplanes", unterstrich die Referentin.

Die Kreisfachberaterin führte aus, was beachtet werden muss, um auch den gewünschten Erfolg zu erzielen. Manche Obst- und Gemüsearten eignen sich besser für die Zucht auf Balkon oder Terrasse. Vor allem die Wuchsform sei wegen des begrenzten Platzangebotes wichtig, betonte die Referentin. Vorteilhaft sei eine schlanke Form.

Langjährige Mitglieder ausgezeichnetMit der Ehrennadel in Silber wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft Xaver Riedl, Peter Neidl, Barbara Brunner, Erich Vier, Ingeborg Bauer-Joswig, Walter Bähnisch, Ottmar Brunner, Johann Eimer, Elisabeth Haberland, Josef Kriegelsteiner, Karl Plank, Ursula Prokopec, Johann Pronath, Johann Stöckl und Thomas Wittleben ausgezeichnet. Für 40 Jahre Mitgliedschaft bekamen Franziska Bartmann, Marianne Braun, Elfriede Eckert, Maria Leberl, Alois Meier und Helmut Stano die Ehrennadel in Gold. Die Ehrennadel mit Kranz für 50 Jahre Mitgliedschaft erhielten Roland Wohlleben, Georg Kleidl, Hans Eckert, Herbert Hasenkopf, Josef Hösl und Gisela Scheibel. (ral)
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