Jahresabschluss im Schwarzenfelder Marktrat
Bürgermeister ist mit 2015 zufrieden

Auf der Terrasse des Schlosslokals stießen Bürgermeister Manfred Rodde (rechts), Markträte und Amtsleiter auf die Arbeit im zurückliegenden Jahr an. Bild: Dobler
Freizeit
Schwarzenfeld
18.12.2015
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Der Markt hat 2015 ein Jahr erlebt, das seinesgleichen sucht. Zur Feier des "1000-jährigen" folgte eine Großveranstaltung der anderen. Daran erinnerte Bürgermeister Manfred Rodde bei seinem Rückblick im Kreise von Markträten und Amtsleitern. "Ein tolles Jubeljahr", bilanzierte er.

Rodde freute sich bei der Zusammenkunft im Restaurant des Schwarzenfelder Schlosses, dass "wir unser 1000-jähriges Jubiläum ganz groß gefeiert haben". Er nannte Schlossparkfest, Festzug und Festspiel als "drei herausragende Events, von denen man bestimmt noch lange sprechen wird ". Aber auch der Festabend mit dem Besuch von Dr. Edmund Stoiber und der Festvortrag, die Ausstellung, viele kulturelle und sportliche hätten aus dem Gemeindejubiläum ein wahres Festjahr gemacht.

Dank an "Kernteam"


Die Planung und Organisation dieser Ereignisse wurde vom "Kernteam" getragen, dem er "ganz herzlich" dankte: Manfred Bäumler, Karlheinz Dausch, Sonja Laußer, Peter Neumeier, Gerhard Peter, Alexander Schmid, Kathrin Schwarz, Lisa Wilhelm und Gabi Wittleben. Vom Marktrat wurden in zehn öffentlichen und nichtöffentlichen Sitzungen zahlreiche Themen beraten und Vorhaben beschlossen, zum Beispiel das Mehrzweckgebäude am Forsterweiher, die neue Heizung im Rathaus, das Blockheizkraftwerk in der Turn/Schwimmhalle, der Kauf eines neuen Feuerwehrautos HLF 20, der Ausbau der Straße nach Asbach und mehrere Bebauungsplan- Überarbeitungen (Süd, Traunricht, Gewerbegebiet West) .

Er erinnerte an die Beteiligung am Strukturfonds für regionale Entwicklung der EU EFRE mit dem ISEK, sowie an den Breitbandausbau. "Als Weichenstellung darf man ruhig unsere Entscheidungen zur Befreiung der Milchwerke vom Anschlusszwang beim Abwasser und die Beschlüsse zur Sanierung der Schule bezeichnen. Sie werden auf viele Jahre wirken", versicherte Rodde.

Mit der Änderung des Bebauungsplans wurde der Bau des Hochregallagers ermöglicht. Durch die Befreiung vom Anschlusszwang wurde der Weg für eine eigene Kläranlage der Milchwerke freigemacht. "Bei dem erfreulichen Wachstum der Milchwerke in den letzten Jahren, ist eine eigene Betriebskläranlage unumgänglich. Auch aus technischer Sicht ist das die bessere Lösung."

Entsorgung gesichert


Rodde ging auch auf die Beteiligung des Marktes am Zweckverband Thermische Klärschlammverwertung Schwandorf ein. Sie werde die Entsorgung des Klärschlamms für Jahrzehnte sichern. Und mit dem Beschluss, die Schule mit einer "kleinen Generalsanierung" für 6,4 Millionen Euro wieder auf den neuesten Stand zu bringen, würden die Kinder Klassenzimmer und Fachräume erhalten, die modern ausgestattet sind.

Roddes Bilanz: "Auf das Jahr 2015 können wir zufrieden zurückblicken und hoffnungsvoll in die Zukunft schauen. Ich bin sicher, gemeinsam werden wir die vor uns liegenden Aufgaben meistern." Dank sagte er in diesem Zusammenhang den Markträten "für Ihren Einsatz und die Bereitschaft, Ihre Freizeit für die Allgemeinheit einzusetzen". Klima und Umgang seien immer angenehm und fair gewesen.
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