Traditionelles Konzert am zweiten Weihnachtsfeiertag

Die Geschwister Winterer ließen mit ihren Liedern und Geschichten das Jahr Revue passieren.
Kultur
Schwarzenfeld
29.12.2015
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Wenn die Geschwister Winterer zusammen mit Robert Merkl das Jahr musikalisch Revue passieren lassen und die Musikkapelle Schwarzenfeld mit konzertanter Musik aufwartet, wird es still und beschaulich in der Marienkirche. Vor allem das Finale ging den 450 Zuhörern unter die Haut.

Vorsitzender Dionys Böckl begrüßte und dankte dem Pfarrer für die Überlassung der Kirche. Dirigent Josef Lobenhofer hatte für das traditionelle Konzert am zweiten Weihnachtsfeiertag wieder ein anspruchsvolles Programm ausgewählt. Mit einem Stück aus Richard Wagners romantischer Oper "Lohengrin" stieg das Orchester ein und spannte anschließend einen weiten Bogen. Vom Bach-Choral "Liebster Jesus, wir sind hier" über "Elsas Prozession zur Kathedrale" von Richard Wagner bis hin zur "Petersburger Schlittenfahrt" und "Drei Haselnüssen für Aschenbrödel". Bei der "Kleinen Rhapsodie" glänzten die Solisten Simone Watzke und Sarah Schmidbauer auf der Flöte.

Die Geschwister Winterer sangen und erzählten vom "Bacherl, das langsam schlafen geht", vom Wind, der "von der Leit'n her blost", von der "Stille im Wald" und vom Enkel, der sich so wohl fühlt bei seiner Oma. Mit "Wer klopfet an" begaben sich Helga Kasparides, Marita Lobenhofer und Robert Merkl musikalisch auf "Herbergssuche".

Das Schmunzeln und Lächeln in den Gesichtern der Zuhörer verriet, dass sie sich persönlich angesprochen fühlten von den Geschichten der Geschwister Winterer. Emotionaler Höhepunkt war das "Stille Nacht, heilige Nacht", in das die Zuhörer schließlich einstimmten. Josef Lobenhofer hatte das beliebteste aller Weihnachtslieder eigens für Blasorchester arrangiert.

Der Eintritt war frei. Die Zuhörer wurden aber um eine Spende zugunsten der Nachwuchsarbeit der Kapelle gebeten.
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