1400 Euro für ein Schulprojekt in Nigeria, 1400 Euro für Kindergarten in Ghana, 500 Euro für ...
Spendenfreudige Kolpingsfamilie

Pfarrer Heinrich Rosner (links) und Beate Lobinger (Zweite von rechts) freuen sich über 2800 Euro Spenden, die sie zugunsten von Projekten in Nigeria und Ghana weiterleiten. Vorstandsmitglied Hans Lobinger (rechts) dankte Katjanka Wild (Zweite von links) für ihre Mithilfe. Bild: mab
Lokales
Schwarzenfeld
21.01.2015
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Dass bei der Schwarzenfelder Kolpingsfamilie die Spendenbereitschaft für Hilfebedürftige in aller Welt seit eh und je großgeschrieben wird, ist hinlänglich bekannt. Egal ob Weihnachtsmarkt, Johannisfeuer oder auch Bastelaktionen, der Großteil der Erlöse kommt stets einem wohltätigen Zweck zugute.

Bis zurück in das Jahr 1992 hat Vorstandsmitglied Hans Lobinger seine Aufzeichnungen über das Spendenverhalten des Schwarzenfelder kirchlichen Gesellenvereines getätigt und dabei die Gesamtspendensumme von 75 386 Euro ermittelt. Davon sind bis heute 64 686 Euro in die leidgeprüfte Region um Tschernobyl geflossen, die von Dr. Josef Ziegler zielgerichtet verwaltet werden.

Zu einem Großteil des bisher möglichen Spendenaufkommens, nämlich 26 959 Euro, haben dabei die fleißigen Helfer der kolpinginternen Bastelgruppe beigetragen. Jahr für Jahr tauschen etwa sechs bis zehn Hobbyhandwerker vorwiegend in der winterlichen Jahreshälfte den Wohnzimmersessel gegen die Werkbank im Keller ein. Dekorative Gegenstände aus Holz, Metall und weitere ideenreich hergestellte Kunstwerke finden stets auf das Neue ihren Abnehmer. Nahezu vollständig ausverkauft sind jedes Jahr die originellen Krippen, erzählt Hans Lobinger und plant schon wieder für Weihnachten 2015 .

Über nennenswerte Spendenbeträge können sich in diesem Jahr Pfarrer Heinrich Rosner und Beate Lobinger freuen. Zunächst kommt der Betrag von 1400 Euro einem Schulprojekt in Nigeria zu, das der Schwarzenfelder Geistliche seit vielen Jahren mit begleitet. "Bildung und vor allem schulische Ausbildung stellen die Grundlage einer funktionierenden Gesellschaft in diesem von ständigen Unruhen belasteten Land dar", erläuterte Rosner die persönlich erlebten, unvorstellbaren Zustände dort.

An ihren Onkel Pfarrer Josef Renner, der bis vor wenigen Jahren als Seelsorger in Kollnburg wirkte, kann Beate Lobinger aus Kögl ebenfalls einen Betrag von 1400 Euro weiterleiten. Nach seinem Ruhestand baut der unermüdliche Geistliche in missionarischem Wirken in Ghana einen Kindergarten, sowie dazugehörige schulisch genützte Gebäude (siehe auch unter energieundgelassenheit.de)

Ein zusätzlicher Betrag von 500 Euro wurde an die Deutsche Knochenmarkstiftung überwiesen, so dass 3300 Euro aus den Erlösen der Kolping-Bastelgruppe sinnvolle Verwendung finden.
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