Advent vereint Generationen

Blasmusik zum ersten Advent: Den Besuchern gefiel es. Bilder: mab (2)
Lokales
Schwarzenfeld
01.12.2014
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"Schwarzenfeld gehört für mich seit einigen Jahren zum festen Date", begründete ein Amberger Besucher seinen Abstecher, während er genüsslich an seiner Bratwurstsemmel kaute und sich auf die Feuerzangenbowle freute. Der Weihnachtsmarkt zog am Samstag nicht nur Besucher aus dem Ort an.

Der alljährlich stattfindende Weihnachtsmarkt am Vortag des ersten Adventsonntags ist inzwischen für viele Schwarzenfelder, aber auch auswärtige Besucher, zu einem Ereignis geworden, das im Kalender des ausgehenden Jahres seinen festen Eintrag hat. Eingebettet ins Rund der Geschäftshäuser, entwickelte sich bei optimalen Temperaturen eine heimelige Atmosphäre im Zentrum des Marktes, auf dem Platz am Kreuz. Man ist inzwischen versucht, diese adventliche Einstimmung angesichts der geradezu gigantischen Resonanz bei allen Altersgruppen, auch als Ort lockerer, generationsübergreifender Begegnung zu bezeichnen. Bürgermeister Manfred Rodde hatte in Anwesenheit von Markträten, Standbetreibern, aber auch zahlreichen Bürgern, bereits um 10 Uhr den Markt feierlich eröffnet. Rodde ermahnte dabei gerade in der nun kommenden Zeit auf Weihnachten zu, innerliche Ruhe zu beherzigen und allzu stressbedingte Geschäftigkeit möglichst beiseite zu lassen.

Ihr musikalisches Debüt gab die Gruppe "Best Age", also eine Bläserklasse von Musikern im "Besten Alter," die erst im Oktober 2013 als vollkommene Neulinge mit den Proben begannen. "Lampenfieber und Nervosität haben wir noch größer als die Kleinen" verriet dabei ein "Spätberufener" in Sachen Blasmusik.

Die zahlreichen und engagierten Vereine mit knapp 20 Teilnehmern waren es, die mit ihrem Ideenreichtum für ein überaus reiches kulinarisches Angebot sorgten. Hausgemachter Punsch hier und dampfende Feuerzangenbowle dort, sorgten für innere Wärme, während bei Kraut und Schopperl oder auch bei der bodenständigen Bratwurstsemmel für die nötige Unterlage gesorgt war. Kaum vorstellbar, was bei einigen Vereinen mit Bastelarbeiten auf diversen Gebieten, in den Wochen und Monaten vor dem Weihnachtsmarkt an Zeit und Geduld investiert wurde.

Ein langer Abend

Natürlich wurde ein "Besucher" mit leuchtenden Kinderaugen sehnlichst erwartet: der Heilige Nikolaus, der an diesem Nachmittag gleich zweimal mit seinem Krampus und einem Sack voller Süßigkeiten zu Gast war.

Musikalisch wurde der Platz tagsüber mit Musik von der Jugendblaskapelle sowie am Abend durch "Acoustic Christmas" mit Isabell Fischer und Andreas Januschke sowie von den "Easy Riders" beschallt. Wenn auch das weihnachtliche Moment - rein musikalisch betrachtet - vielleicht etwas zu kurz kam, war dennoch beste Stimmung bei Rock-Klassikern fast bis Mitternacht garantiert.
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