Berufsvertreter formulieren Forderungen an die Politik
Landwirte in Sorge

BBV-Geschäftsführer Josef Wittmann (links) und AG-Vorsitzender Peter Schießl (rechts) überreichten MdB Karl Holmeier (Mitte) einen Katalog von Forderungen. Bild: rid
Lokales
Schwarzenfeld
21.11.2014
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"Die Regulierungsflut und die überzogenen Anforderungen bei der Düngeverordnung werden zu weiteren Strukturveränderungen in der bäuerlichen Landwirtschaft führen", ist der Geschäftsführer des Bayerischen Bauernverbandes auf Kreisebene, Josef Wittmann, überzeugt. Die 2000 Familienbetriebe im Landkreis seien in größter Sorge um die Zukunft ihrer Betriebe, sagte er am Mittwoch im Gespräch mit dem CSU-Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier.

Die Ausweitung der Sperrfristen, zusätzliche Technikvorgaben und das Verbot bewährter Verfahren würden einer praxisgerechten Düngung und der natürlichen Kreislaufwirtschaft im Wege stehen, kritisierte auch Peter Schießl, Vorsitzender des Arbeitskreises "Landwirtschaft" im CSU-Kreisverband. Auf Unverständnis stoßen bei den Landwirten auch die Pläne zur Novellierung des Arzneimittelgesetzes. Für den BBV-Geschäftsführer müsse das Ziel sein, die Tiergesundheit zu fördern und den Antibiotika-Einsatz auf ein notwendiges Maß zu reduzieren.

MdB Karl Holmeier stellt sich auf die Seite der Landwirte, weiß aber auch um die Interessen der Umwelt- und Gesundheitsvertreter. "Wir müssen einen Weg finden, der für die Landwirte akzeptabel ist", betonte der CSU-Abgeordnete. Er nahm das Papier, das ihm die Vertreter der Landwirtschaft überreichten, mit nach Berlin und will dort für die Interessen der bayerischen Landwirte Mitstreiter gewinnen.
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