Buchtalweg: Drei von vier Verkehrsteilnehmern halten sich nicht an die Höchstgeschwindigkeit
Autos manchmal mehr als doppelt so schnell

Lokales
Schwarzenfeld
10.12.2014
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Zur Vorstellung und Bewertung der Geschwindigkeitsmessung im Buchtalweg trafen sich Vorstände der Gebietsverkehrswacht Schwarzenfeld. Schatzmeister Egon Metz berichtete, dass Anwohner des Buchtalweges darüber klagten, dass in beiden Richtungen der Straße die 30er-Begrenzung meist nicht eingehalten werde.

So hat der Markt Schwarzenfeld in seinem Garten das Messgerät der Verkehrswacht vier Tage lang aufgebaut und die Ergebnisse per Computer ausgewertet. Es wurden knapp 800 Verkehrsbewegungen registriert, von denen nur etwa jede Vierte im Bereich der 30-er Begrenzung angesiedelt war. Knapp jeder dritte Kraftfahrer fuhr mit einem Tempo von 30 bis 45 km/h, jeder sechste Fahrer lag zwischen 45 und 50 km/h, der Rest befuhr mit über 50 km/h den Buchtalweg, wobei mehrere "Spitzenreiter" knapp an die 70 km/h herangekommen sind. Drei von vier Verkehrsteilnehmern halten sich also nicht an die Höchstgeschwindigkeit.

Die Teilnehmer des Kreises, darunter Dr. Wolfgang Laaths und Josef Brandner, sowie Karl Raab von der PI Nabburg, appellierten an die Autofahrer, die 30-er Begrenzung im Sinne der Verkehrssicherheit, vor allem der Sicherheit der Kinder, genau einzuhalten. Auch weitere Problembereiche, etwa die Untere und Äußere Ringstraße von Brensdorf her gesehen, wurden angesprochen.

Das Gremium war sich einig, im Frühjahr an weiteren Stellen das Geschwindigkeitsmessgerät aufzustellen, um die Autofahrer für die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit zu sensibilisieren.

Ein besonderer Dank ging an Bauhofleiter Peter Pleier und Alexander Schmid von der VG Schwarzenfeld für die Unterstützung beim Aufbau des Messgerätes und der Auswertung der Messdaten.
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