Deutlich weniger Sportabzeichen

Die Sportabzeichen-Jubilare und Vertreter der erfolgreichsten Schulen, Vereine und Behörden wurden bei der Prüfertagung in Schwarzenfeld ausgezeichnet. Bild: rid
Lokales
Schwarzenfeld
08.05.2015
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Über viele Jahre hinweg lag der Landkreis in der Oberpfälzer Sportabzeichen-Statistik vorne. Warum er sich heute mit einem Mittelplatz begnügen muss, erklärte Markus Weber bei der Prüfertagung am Donnerstag im Sportpark.

"Die Schulen brechen weg", stellte der BLSV-Sportabzeichenreferent beim Blick auf die Zahlen fest. Unterzogen sich 2013 noch 1225 Kinder und Jugendliche dem Leistungstest, so waren es im vergangenen Jahr nur noch 1028. Völlige Fehlanzeige registriert Markus Weber bei den Schulen im Städtedreieck. In den Vereinen blieben die Zahlen dagegen stabil. 487 Erwachsene (minus 18) und 378 Jugendliche (plus 35) erwarben 2014 das Sportabzeichen. Unter dem Strich waren es 1893 Abzeichen und damit um 180 weniger als 2013.

"Im Umbruch"

"Wir befinden uns im Umbruch", begründet BLSV-Kreisvorsitzender Roger Anders den Rückgang. Die Reformen seien bei den Sportlern noch nicht angekommen. Er will deshalb in die Werbung gehen und vor allem in den Schulen "trommeln". Roger Anders ist überzeugt: "Dann wird es wieder aufwärts gehen ". Hans Wagner vom FC Neunburg vorm Wald erwarb das Sportabzeichen bereits zum 40., Marianne Decker (Detag Wernberg) zum 35.Mal. Eine Urkunde für die 30. Wiederholung erhielten Gerhard Bittner (FC Schwarzenfeld), Christine Bohnert (SC Ettmannsdorf), Franz Seidl (FC Neunburg vorm Wald) sowie Heidi und Manfred Schwendner (FC Wernberg). Gold mit der Zahl 25 gab es für Christa Ferstl (SV Seebarn), Peter Dirmeier (FC Neunburg vorm Wald) und Dr. Sigrid Ullwer-Paul.

Die meisten Sportabzeichen bei den Vereinen meldeten der SV Diendorf (bis 650 Mitglieder, zum zehnten Mal in Folge), der FC Wernberg (bis 1000 Mitglieder, zum 13. Mal in Folge) und die SpVgg Pfreimd (über 1000 Mitglieder, zum zweiten Mal in Folge). Der BSB Oberviechtach lag bei den Vereinen außerhalb des BLSV vorne. Bei den Firmen und Behörden siegte zum achten Mal die Stadt Schwandorf.

Bei den Grundschulen ergab sich folgende Reihenfolge: Fensterbach lag vor Niedermurach, Guteneck, Neunburg vorm Wald, Nabburg, Lindenschule Schwandorf, Oberviechtach und Pfreimd. In den weiterführenden Schulen lauteten die Sieger: Mittelschule Schmidgaden (bis 100 Schulen), Mittelschule Pfreimd (bis 200 Schüler), Mittelschule Neunburg vorm Wald (bis 400 Schüler) und Regental-Gymnasium Nittenau (bis 800 Schüler).
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