Eine super Party wie in Nashville

Line Dance bis weit nach Mitternacht: Aus der ganzen Oberpfalz waren Gruppen nach Schwarzenfeld zur Faschingsparty der "Blackfield Free Line Dancers" gekommen. Bild: rid
Lokales
Schwarzenfeld
12.01.2015
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Irgendwie muss Alan Jackson genau das gemeint haben, als er in einem legendären Song von den fröhlichen Feiern am "Chattahoochee"-River erzählte: Country-Music, Tanz, der eine und andere Jack Daniels, richtig ausgelassene Partygäste.

Fasching bei den "Blackfield Free Line Dancers" im Schwarzenfelder Bauer-Saal. Draußen Sturm, drinnen Männer und Frauen aus der ganzen Oberpfalz. Alle zusammen einem Hobby verbunden, das auch in bayerischen Gefilden immer mehr Anhänger findet: Der Line-Dance.

Geübt muss da schon werden. Sonst braucht man sich gar nicht erst aufstellen, wenn Songs made in Nashville/Tennessee, Black Oak/Arkansas und Lubbock/Texas aus den Lautsprechern dröhnen.

Masken waren erwünscht, mussten aber nicht sein. Cowboyhut und Stiefel genügten. Als dann Klaus Kampe, Chef der "Blackfield"-Truppe, die Party eröffnete, waren neben seinen eigenen Leuten auch viele Freunde da. Aus Amberg und Neunburg vorm Wald, Roding, Wackersdorf, Tännesberg, Maxhütte-Haidhof und Fensterbach. Mit so klangvollen Namen wie "Free Eagles", "Fire Liners" und "Highway Stompers". So kam es dann bis weit nach Mitternacht zu einem Treffen von solchen, die Alan Jackson, Garth Brooks und Shania Twain musikalisch nahe stehen.

Der "Alabama Boy" gesellte sich an die Seite von "Mama Lou", zu "Proud Mary" wurden exakt gleichmäßige Runden gedreht und bei John Fogertys "Rockin' all over the World" verdeutlichte sich, dass auch dieser Song aus der Country-Ecke stammt. Mit dem Refrain, den alle kennen: "And I like it, I like it, I la-la-la like it" - und das wiederum passte trefflich zum Motto der Line-Dancer.

Non-Stop-Dancing viele Stunden lang. Akkurat in "Line" hinter- und nebeneinander. Zwischen coolen Westernleuten die "Miss Freiheitsstatue", ein Polizist aus den Staaten, Engel Aloisius und Comic-Held Obelix. Schließlich war ja Fasching. DJ Robert gab sein Bestes. Er hatte all die Songs aneinander gefügt und so gereiht, dass sie zum Repertoire der Line-Dance-Gruppen passten.

Draußen am Eingang saß unterdessen ein aus Fensterbach angereister Scheich und kassierte den Eintritt. Große Summen hat er nicht eingenommen. Pro Besucher gerade mal einen Euro. Doch das ist so üblich, wenn die "Blackfield Free Line Dancers" zur Party laden.
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