Erinnerungsschreiben folgt

Für die Zukunft des Schulgebäudes gibt es drei Alternativen: Instandsetzung, Generalsanierung oder gar Neubau. Ein Fachmann aus Nabburg soll nun bei der Entscheidung helfen. Bild: Dobler
Lokales
Schwarzenfeld
17.09.2015
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19 Hektar Grundstücksfläche sind im Markt unbebaut. Das hat man im Rathaus ausgerechnet. Die Zahl liegt dem Bürgermeister im Magen.

Heuer im Mai hat der Markt 204 Eigentümer angeschrieben, die unbebaute Grundstücke in der Form von Baulücken besitzen. Sie sollten einen Fragebogen ausfüllen, aus dem hervorgehen würde, ob sie ihr Grundstück eventuell bebauen würden. "Diese unbebauten Grundstücke hindern uns an der Ausweisung von neuem Bauland", begründete Bürgermeister Manfred Rodde in einem Statement vor dem Marktrat.

Erst 99 zurück

99 der 204 Fragebögen sind zurückgesandt worden. "Zehn Eigentümer wären bereit, ihre Grundstücke zu verkaufen", informierte Rodde die Räte, "und mit ihnen wird der Markt Kontakt aufnehmen". Die Eigentümer der noch fehlenden Grundstücke würden demnächst ein Erinnerungsschreiben erhalten.

Die Markträte haben sich kürzlich auch Gedanken darüber gemacht, wie es mit der Schule in Schwarzenfeld weiter gehen könnte. "Wir haben eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben", gab der Bürgermeister bekannt, denn das Thema war in der letzten nicht-öffentlichen Sitzung bearbeitet worden. Es gebe drei Alternativen: Instandsetzung, Generalsanierung oder gar Neubau. Als Entscheidungshelfer hat man den Nabburger Architekten Konrad Kraus engagiert. Er bekommt für seine Studie 16 000 Euro.

Dank der Vereine

Geld ausgegeben werden musste auch für das Rathaus. Dort wurde die Heizanlage erneuert. Die Firma Pregler aus Schwarzhofen hat für den Angebotspreis von knapp 25 000 Euro den Auftrag erhalten, einen neuen Gasheizkessel einzubauen. Bis auf Restarbeiten sei die Maßnahme bereits abgeschlossen, sagte Rodde. Besonders gefreut hat sich nicht nur der Bürgermeister, dass sich die Vereine in einem Schreiben der Vereinsgemeinschaft "Große Bühne Schlossparkfest 2015" bedankt haben - für die Organisation und die Unterstützung während des Schlossparkfestes. Als "Dankeschön" hätten die Vereine dieser Gemeinschaft auf die Einlösung von 360 Getränkebons verzichtet, was die Kasse des Marktes um 900 Euro entlastet habe.
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