Erste Klausurtagung - Neue Ideen zu entwickeln
Lebendige Pfarrei

Mitarbeiter der Pfarrei Mariä Himmelfahrt dachten bei einer Klausurtagung im Kloster Strahlfeld über neue Angebote und Konzepte nach. Bild: mab
Lokales
Schwarzenfeld
21.02.2015
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Eine lebendige Pfarrei, in der aktives Miteinander und konstruktive Zusammenarbeit im Mittelpunkt stehen, das wünscht sich Pfarrer Heinrich Rosner und hat zur Umsetzung 17 Mitarbeiter der Pfarrei Mariä Himmelfahrt zu einer Klausurtagung in das Kloster Strahlfeld eingeladen.

"Warum habe ich mich bereit erklärt, in meiner Pfarrei aktiv mitzuarbeiten, was bringt mir dieses Engagement ganz persönlich und wo stehe ich in dem von mir wahrgenommenen Ehrenamt?" Alles Fragen, die im Mittelpunkt der eintägigen Veranstaltung waren und deren Antworten vom Gremium unter fachkundiger Leitung von Moderator Anton Rauch aufgearbeitet wurden.

Sich aktiv mit individuellen Fähigkeiten einzubringen und seinen Platz innerhalb der religiösen Gemeinschaft zu finden, war eines der erklärten Ziele von Mitarbeitern aus dem Pfarrgemeinderat, der Kirchenverwaltung und des Pfarrbüros bei dieser Zusammenkunft, die es in solcher Form noch nicht gegeben hat. Beginnend mit der Idee für die Anbringung eines "Ideen- und Kummerkastens" bis hin zum monatlich stattfindenden Kirchenkaffee nach dem 10.30-Uhr-Gottesdienst heißt das Motto: "Es bewegt sich etwas und es lässt sich etwas bewegen."

Auf einer Pinnwand, die Platz in der Pfarrkirche gefunden hat, wurden wichtige Beiträge aus Sicht der Teilnehmenden und Erkenntnisse bereits guter Umsetzungen stichwortartig dargestellt. Von Familiengottesdienst über Bibelgespräche, bis hin zu neuem Aufschwung bei Predigten reicht das Spektrum der bunten Farbkarten.

Gebeten und geradezu aufgefordert sind die Gläubigen, ihren Beitrag in Form neuer Ergänzungen auf der Stellwand anzubringen und zusätzlich natürlich die kleinen und großen Sorgen bei Bedarf im Kummerkasten zu deponieren.

Toleranz, konstruktive Kritik und Wertschätzung seien die Grundlagen christlichen Denkens und Handelns in einer Gemeinschaft, wie es die Pfarrei sein sollte, lautet der Appell von Pfarrer Rosner zum Mitarbeiten.

Der erste Treff zum Kirchenkaffee startet übrigens bereits am 1. März gegen 11.20 Uhr im alten Pfarrhof.
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