Erster Empfang im Jubiläumsjahr

Über 200 geladene Gäste trafen sich zum ersten Neujahrsempfang des Marktes Schwarzenfeld, der im Saal des Jugendheims auf dem Miesberg stattfand. Zu den Rednerinnen gehörte Staatsministerin Emilia Müller (am Pult).
Lokales
Schwarzenfeld
17.01.2015
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Im 1000. Jahr seines Bestehens hat der Markt Schwarzenfeld seinen ersten Jahresempfang gegeben. Die geglückte Premiere wartete mit der erstmaligen Vergabe von Ehrenpreisen auf.

Vor ziemlich genau drei Jahren hat Karlheinz Dausch (Siedler) im Marktrat die Idee vorgetragen, einen jährlichen Neujahrsempfang des Marktes zu veranstalten. So etwas gebe es in vergleichbaren Gemeinden des Landkreises, in Schwarzenfeld aber nicht. Dausch versprach sich davon eine engere Verzahnung von Markt und Vereinen und die Möglichkeit der öffentlichen Anerkennung besonderer sozialer Leistungen.

Dieser Traum ist nun endlich in Erfüllung gegangen. Über 200 geladene Gäste waren am Donnerstag zum ersten Jahresempfang des Marktes in den Saal des Jugendheims gekommen, um einer Rede von Emilia Müller zu lauschen, der bayerischen Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration. Und um dabei zu sein, wie zum ersten Mal der Ehrenpreis des Marktes vergeben wurde - an Josef Nerf und das Ehepaar Erwin und Renate Oppelt (siehe Randspalte). Aber mindestens genauso wichtig waren die Gespräche und das zwanglose Zusammensein am Ende des offiziellen Teils, für das es im Jugendheim-Saal ein Büfett und Stehtische gab. Dabei war viel Lob über die gelungene Veranstaltung zu hören und für das verantwortliche Kernteam zur Organisation des Jubiläumsjahres, das für den Ablauf des Abends verantwortlich zeichnete. Es besteht aus Peter Neumeier, Sonja Laußer, Katrin Schwarz, Lisa Wilhelm, Gabi Wittleben, Manfred Bäumler, Karl-Heinz Dausch, Gerhard Peter und Alex Schmid. Nicht nur im Saal, auch auf Facebook war die Beurteilung einhellig gut. "Ich finde, es ruft nach einer Wiederauflage im nächsten Jahr", hieß es tags darauf im Netz.

56 Veranstaltungen

Die Ministerin spannte in ihrer Rede einen weiten politischen Bogen, hob die gute Entwicklung der Oberpfalz und Bayerns in den letzten Jahren hervor und hatte auch für Schwarzenfeld Anerkennung parat: "Der Markt wird zukunftsorientiert weiter entwickelt." Viele würden sich ehrenamtlich engagieren und somit für das politische und gesellschaftliche Miteinander einstehen.

Nachdem Bürgermeister Manfred Rodde die vielen Gäste begrüßt und gerade mit Blick auf die jüngsten Anschläge in Paris eine Lanze für die christlichen Werte Toleranz, Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Friedfertigkeit gebrochen hatte, übernahm sein Stellvertreter im Amt, Peter Neumeier, einen wichtigen Part. Er stellte einen neuen Terminplaner vor, der die insgesamt 56 Veranstaltungen in Schwarzenfeld auflistet, mit denen heuer das Jubiläumsjahr gefeiert wird.
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