Es darf auch mitgesungen werden

Das Große Blasorchester der Musikkapelle spielte bei der Serenade unter der Stabführung von Josef Lobenhofer. Bilder: ksi (2)
Lokales
Schwarzenfeld
28.07.2015
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"Jeder Auftritt ein Fest" stand auf den Shirts der Musiker. Das war ein passendes Motto für die gut besuchte Serenade auf dem Platz vor der Kirche, die die Musikkapelle Schwarzenfeld gestaltete. Dabei gab es auch ungewohnte Töne zu hören.

(ksi) Marita Lobenhofer begrüßte die Gäste und führte durch das Programm. Mit viel Hintergrundwissen vermittelte sie die Geschichte von Musik und Komponisten einzelner Werke. Sie wies auch darauf hin, dass es ein wichtiges Anliegen des Vereins sei, die musikalische Ausbildung schon im Grundschulalter beginnen zu lassen.

Den Auftakt des abwechslungsreichen Konzertabends unter der Regie von Josef Lobenhofer stimmte das Jugendorchester (Leitung Burghardt Weber) mit der Fanfare "Invicible" an. Darauf folgte Musik aus "Les Miserables", in dem es um Liebe und Leben in Freiheit geht. Bekannte Melodien aus den Harry-Potter-Filmen und aus "König der Löwen" erfreuten die Zuhörer ebenso wie der St.-Angelo-Marsch, mit dem der Nachwuchs seinen Auftritt beendete.

Das Große Blasorchester unter Stabführung von Josef Lobenhofer bot dem Publikum den berühmten Walzer "An der schönen blauen Donau" von Johann Strauss. Mit Grüßen an die "1000-Jahr-Feier" des Marktes Schwarzenfeld wurde eine Serie bekannter Melodien mit dem Schlusslied "Irlouh, Irlouh und Schworzafeld is douh" zum Mitsingen geboten.

Gegen Ende begeisterten Solisten mit ihren Instrumenten. Unter anderem trommelten Andreas Karl, Markus Holzinger, Mathias Winter und der erst elfjährige Felix Matzke das Musikstück "Bucket Brigade". Das berühmte englische Kirchenlied "Amazing Grace" bot ein Solo-Flügelhorn von Michael Lobenhofer und ein Solo-Alphorn von Susanne Jankowiak. Und neben traditionellen Stücken wie "Glück Auf - Der Steiger kommt" spielte die Kapelle auch den von Josef Lobenhofer geschriebenen "Schwarzenfelder Schnupfermarsch". Das letzte Musikstück erinnerte schließlich an den kürzlich verstorben Otto Zilch. Es war der "Otto Zilch-Marsch"

Dionys Böckl überreichte an diesem Abend an die jungen Musiker Lisa Gierl, Jonas Ernst, Paul Aures, Julian Obermeier, Simon Kraus, Jonas Kraus und Felix Matzke das D1-Abzeichen.
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