Favoriten ärgern

HSG-Trainer Wolfgang Völkl warnt vor dem starken Gegner, hofft aber auf eine Überraschung. Bild: bwr
Lokales
Schwarzenfeld
25.09.2015
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Spannung ist vorprogrammiert. Schließlich will der Gegner der HSG-Handballdamen in dieser Saison in der Landesliga wieder ganz vorne mitspielen. Aber Trainer Völkl möchte den Favoriten ärgern.

(vöt) Zum ersten Heimspiel in dieser jungen Landesligasaison erwarten die Handball-Damen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld am Samstag, 17.15 Uhr, im Sportpark die HG Ingolstadt.

Die Gäste spielten in der vergangenen Runde in der Süd-Gruppe der Landesliga und verpassten nur knapp den Aufstieg in die Bayernliga. Sie scheiterten in den Relegationsspielen an der DJK Rimpar. Auch in dieser Saison wollen die Ingolstädterinnen ganz vorne mitspielen. Umso überraschender war die Niederlage am ersten Spieltag gegen den Aufsteiger Schwabach/Roth. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung vergangenes Wochenende besiegten sie jedoch den FC Mintraching/Neutraubling sehr deutlich.

Die Damen von Trainer Wolfgang Völkl erwartet eine konsequente und robuste Abwehr mit einer sehr gut agierenden Torfrau. Der Angriff der Ingolstädter ist sehr wurfgewaltig, aber auch das Zusammenspiel mit den Kreisläufern funktioniert sehr gut. Der Gastgeber ist also gewarnt.

Die Völkl-Schützlinge sind zwar vergangenes Wochenende ohne Punkte vom 1. FC Nürnberg zurückgekehrt, zeigten aber über 50 Minuten eine plausible Leistung. Die Abwehrarbeit war gut und auch im Angriff waren einige schöne Abläufe zu sehen. Lediglich das Tempospiel wurde vernachlässigt, welches diesmal immens wichtig sein wird. Des Weiteren müssen die HSG-Damen an ihrer Kraft und Dynamik arbeiten. Jede einzelne Spielerin muss ihre Torgefährlichkeit zeigen. Allerdings kann Völkl nur an den Freitagen mit dem kompletten Kader trainieren, so dass sich seine Damen nur langsam Schritt für Schritt in die Saison reinkämpfen können.

"Wenn wir eine ähnlich gute Leistung wie in Nürnberg zeigen und das Tempo hochschrauben können, dann haben wir gute Voraussetzungen, um den Favoriten ärgern zu können," hofft Coach Völkl.
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