Feuerwehr vermisst ihr Auto

Lokales
Schwarzenfeld
23.05.2015
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Auf günstigere Strompreise hofft der Markt, wenn er sich an einer sogenannten Bündelausschreibung beteiligt. Das erschien den Markträten vernünftig, so stimmten sie dem zu. Am Ende der Sitzung kamen dann noch ein paar interessante Anfragen auf den Tisch.

Ziel der Bündelausschreibungen ist es, durch den Wettbewerb günstigere Strompreise zu erhalten. Zu diesem Zweck werden eine größere Anzahl von Gemeinden jeweils in einem Bündel zusammengefasst. Voraussetzung ist jedoch ein Dienstleistungsvertrag mit einer Spezialfirma.

Bürgermeister Manfred Rodde wurde daher in Sachen "billigerer Strom" ermächtigt, mit der Kubus-Kommunalberatung und Service GmbH einen entsprechenden Vertrag als Voraussetzung zur Teilnahme an der Ausschreibung abzuschließen. Die Kubus GmbH ist derzeit der einzige Anbieter eines elektronischen Ausschreibungsportals für Kommunen. Die Gemeinde überträgt die Ausschreibung dem Bayerischen Gemeindetag.

Thema im Marktrat, dessen Sitzung am Mittwoch von der Diskussion um die Zukunft der Kläranlage bestimmt war (wir berichteten), war auch der Wunsch der katholischen Pfarrei, dass sich der Markt an dem Kauf eines Sonnensegels für den St.-Josef-Kindergarten beteiligen sollte. Was die Räte befürworteten, die dafür etwas über 4000 Euro ausgeben wollen.

Reparieren oder kaufen?

Rainer Hasenkopf (SWG) brachte die Rede auf das beschädigte Fahrzeug der Schwarzenfelder Wehr. Der VW Crafter war Ende März in einer Unterführung in Schwandorf stecken geblieben, da das Fahrzeug zu hoch war und oben ankam.

Bei der Wehr wurde zwischenzeitlich die Frage laut, wie es denn weitergehe - ob der Wagen endlich repariert würde oder ob ein neuer angeschafft werden sollte. Diese Frage legte Hasenkopf nun der Verwaltungsspitze vor, mit der Bitte um Klärung. Hingewiesen hat Hasenkopf den Bürgermeister auch darauf, dass die äußeren Türen im Sportparkgebäude nicht mehr abgeschlossen werden können.

Brunnen als "Erinnerung"

Karlheinz Dausch (Siedler) brachte für das Organisationsteam der 1000-Jahr-Feier des Marktes ("Kernteam") die Anregung vor, ob man nicht als Erinnerung an die Feierlichkeiten auf dem Platz am Kreuz einen Brunnen aufstellen könnte. Und er lenkte den Blick auf einen Baum am Platz, der "marode" sei. "Wir sollten für dort ein Gewächs finden, das resistenter ist", wünschte er sich.

Manfred Bäumler von der ÜPW machte auf die unbefriedigende Parksituation vor der Schule an der Nabburger Straße aufmerksam. Die Autos würden den Kindern die Sicht nehmen, beklagte er, daher sei eine Regelung zu finden.

Um die Sicherheit von Kindern ging es auch Hans-Peter Hierl (Siedler), der sich um den Übergang über die vielbefahrene Amberger Straße auf Höhe des Netto-Marktes sorgte. Er bat, sich über eine Lösung Gedanken zu machen und brachte einen Zebrastreifen oder eine Querungshilfe ins Spiel.
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