Gelder für Teichwirte

Lokales
Schwarzenfeld
27.02.2015
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"Die Förderung wird voraussichtlich ab Mitte 2015 beginnen und läuft bis 2020." Diese gute Nachricht gab Ministerialrat Dr. Franz Geldhauser vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium bei der Genossenschaftsversammlung der Tego bekannt.

Der Spitzenbeamte thematisierte die Förderung im Programm "Europäischer Meeres- und Fischereifonds (EMFF) von 2015 bis 2020". Dafür stehen insgesamt 5700 Millionen zur Verfügung. Spanien erhält mit 1100 Millionen den Löwenanteil und Deutschland rangiert mit 156 Millionen auf Platz vier. Es fließen 11,1 Millionen Euro nach Bayern. Der Fördersatz wurde gegenüber früher auf 50 Prozent angehoben.

Die Förderbereiche umfassen unter anderem die Verarbeitung, die Vermarktung, die Erschließung neuer Märkte sowie in der Fischwirtschaft die Ausschreibungen und die Umsetzung der Strategien. Ferner finden sich in dieser Kategorie die nachhaltige Entwicklung von Arbeitsplätzen, Innovationen, die Nutzung "Umweltvermögen" und das kulturelle Erbe.

Der Fördersatz liegt bei 50 Prozent, die Mittelauszahlung erfolgt innerhalb von drei Monaten und Verfehlungen führen zum Förderentzug. "Das meiste bleibt, wie es ist", resümierte der Ministerialrat. Laut Mitteilung von Geschäftsführer Konrad Bartmann kommen 50 Prozent der Anträge aus der Oberpfalz: "Der Teichwirt will investieren." Die Oberpfalz leiste vorbildliche Arbeit und Teichwirte sollten nicht allein gelassen werden.

Geschäftsführer Konrad Bartmann ging auf das Programm "Oberpfälzer Karpfen" ein. Durch die Eintragung als geschützte geografische Angabe bei der EU ist eine Förderung aus öffentlichen Mitteln möglich. Durch den europaweiten Schutz erfahren die Verbraucher die Herkunft des Karpfens. Die Tego gewährleistet unter anderem die form- und fristgerechte Durchführung von Kontrollen sowie eine Überprüfung der Erzeugung. Einhellig genehmigte die Versammlung den vom Vorsitzenden Carl Graf zu Eltz aufgezeigten Haushaltsplan 2014.

Das Problem "Kormoran" stehe beim Runden Tisch des Landkreises Schwandorf auf der Tagesordnung, unterrichtete Carl Graf zu Eltz. Die Kolonie der Kormorane im Weihergebiet Charlottenhof ist nicht größer geworden. "Aber wir werden am Ball bleiben", signalisierte der Vorsitzende abschließend.
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