Gelungene Premiere

Lokales
Schwarzenfeld
01.07.2015
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Wie vielfältig die Musik sein kann, die in Gotteshäusern erklingt, zeigte die erste "Offene Kirche", die am Samstag in der Alten Pfarrkirche St. Dionysius und Ägidius stattfand. Im Mittelpunkt stand viele Stunden lang der gespielte und gesungene Lobpreis.

Die Glaubensveranstaltung entstand als Kooperation der Musiker der evangelischen und der katholischen Pfarrei sowie der Miesbergkirche. Dekanatsmusiker Michael Koch improvisierte am Nachmittag gegen 15 Uhr eine Viertelstunde lang auf dem Piano und gestaltete damit den Auftakt, bevor der Kinderchor "Piccolo" übernahm und für eine gute halbe Stunde den Ton angab. Dessen Leiterin Birgit Koch war im Laufe des Nachmittags mehrfach gefordert, durfte aber nach den Liedern mit den Kleinen zunächst eine Dreiviertelstunde pausieren.

In dieser Zeit zeigte der evangelische Posaunenchor sein musikalisches Können. Für die Zuhörer wurden Liedblätter ausgeteilt, so dass jeder bei "Von guten Mächten" und anderen ökumenischen Kirchenliedern mitsingen konnte. Gelobt wurde von den Musikern danach besonders die gute Akustik des Kirchenraums.

Dann war wieder Birgit Koch an der Reihe, die mit ihrem Chor "Contakt" aus einem guten Dutzend Sängern und drei Begleitmusikern eine Stunde lang eine kirchenmusikalische Reise durch das Jahr unternahm. Die nächste Stunde gestaltete der Kirchenchor der Marienpfarrei mit seinen knapp 20 Sängerinnen und Sänger, den Michael Koch leitet.

Gegen 19 Uhr war schließlich "Alive!" vom Miesberg dran. Das ist ein gemischter Chor mit ungefähr 20 Leuten, den es seit acht Jahren gibt und an dem sich auch junge Patres aus dem Kloster beteiligen. Bei der "Offenen Kirche" trat "Alive!" in halber Besetzung auf und intonierte mit Instrumentalbegleitung moderne Lobpreislieder aus dem "Jubilate Deo"-Liederbuch. Die rund drei Stunden bis zu zum Ende der "Offenen Kirche" waren gefüllt mit Lesung, Gebet und Musik.

"Der offene Tag unserer alten Pfarrkirche war ein blendende Idee. Bei Gesang und Musik und Gebet kamen, blieben und gingen junge und alte Menschen, Familien mit Kindern ein und aus, fühlten sich wohl, brachten ihre Kerzen zum Altar. Nachts um 22.30 Uhr war der Altarraum ein einziges Lichtermeer", äußerte sich eine Teilnehmerin begeistert.
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