Gewerbeverband fordert direkten Ansprechpartner im Rathaus für die Wirtschaft
Wittleben gibt Anregungen

Lokales
Schwarzenfeld
07.11.2014
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Vor dem städtebaulichen Berater des Marktes durfte am Mittwoch Apotheker Thomas Wittleben als Vertreter des Gewerbeverbandes zu den Markträten sprechen. Wittleben brach dabei eine Lanze für ein Vorgehen, mit dem die nächsten Jahre des Marktes erfolgreich bewältigt werden (wir berichteten gestern).

Er orientierte sich an der Städtebauinitiative "Leben findet Innenstadt", die entsprechende Bemühungen fördert und finanziert. Wittleben hatte sein Konzept "Schwarzenfeld 2030" überschrieben und versicherte eingangs, "dass wir jetzt sehr gut dastehen, Schwarzenfeld eine tolle Gemeinde ist und über eine sehr gute Verkehrsanbindung verfügt". Aber werde das auch so bleiben?

"Können wir die Strukturen halten?", fragte Wittleben und verwies darauf, dass in naher Zukunft vielleicht kein Arzt oder Apotheker mehr im Ort sei. "Und wie sieht es in einigen Jahren mit dem Handel aus?" Außerdem müssten Handwerker und Dienstleister gehalten werden. So mündeten Wittlebens Überlegungen in den Wunsch, der Bürgermeister möge eine Versammlung aller Gewerbetreibenden einberufen, wo man weiter über das Thema diskutieren kann. Auch eine Bürgerversammlung sei hier durchaus angebracht.

Als engeren Aktivenkreis kann sich Wittleben ein Gremium vorstellen, in dem Markträte mitarbeiten, "das die Interessen zusammenfasst und Handlungen ausarbeitet". Wichtig ist ihm, dass die Gemeinde staatliche Fördergelder abruft und einen Ansprechpartner der Gewerbetreibenden installiert.
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