Greenpeace-Aktivisten demonstrieren vor der Tankstelle
Einsatz für die Arktis

Mit ihrer Aktion protestierten die Umweltschützer gegen Ölbohrungen in der Arktis. Bild: hfz
Lokales
Schwarzenfeld
26.08.2015
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Vor der Shell-Tankstelle protestierten Aktivisten der Greenpeace-Gruppe Weiden mit Handbannern für den Schutz der Arktis. In einer Pressemitteilung nannten die Umweltschützer den Grund für die Aktion: Nachdem US-Präsident Obama Shell die Ölsuche in der Arktis genehmigt habe, sende der Ölkonzern jetzt seine Flotte von Bohrschiffen und -Plattformen Richtung Alaska. Die Erderwärmung lasse dort das ewige Eis schmelzen. Ölkonzerne nutzen dies, um die Arktis auszubeuten. "Es ist absolut unverantwortlich, in der Arktis nach Öl zu bohren. Das Risiko einer Ölkatastrophe ist wegen des extremen Klimas dort viel zu hoch", sagte Ali Zant von der Greenpeace-Gruppe Weiden laut Mitteilung. Wenn der Klimawandel begrenzt werden solle, dürften die arktischen Ölvorkommen nicht ausgebeutet werden. Deshalb fordere Greenpeace von Shell, die Ölpläne in der Arktis aufzugeben.

Das Gebiet, in dem der Konzern bereits zum zweiten Mal nach Öl bohren wolle, sei eine der letzten unberührten Regionen der Erde. Shell nutzt laut Greenpeace dort auch störanfällige Technik, weshalb das Unternehmen in den vergangenen beiden Jahren seine Probebohrungen aussetzen musste.
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