Großer Bahnhof bei Geburtstagsjubilarin Anna Kühbeck - 1915 in Kemnath bei Fuhrn geboren
Frohnatur, die ihren "100." feiern kann

Pfarrvikar Joseph Kokkoth und Bürgermeister Manfred Rodde gratulierten Anna Kühbeck zum besonderen Geburtstag. Bild: ksi
Lokales
Schwarzenfeld
27.02.2015
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"Ich kann dich zwar nicht gut sehen aber du bist der..." An der Stimme erkennt Anna Kühbeck viele ihrer Gratulanten an ihrem 100. Geburtstag. Seit 2010 wohnt die Jubilarin im Seni-Vita-Seniorenhaus "Am Miesberg" und fühlt sich dort wohl. Sie ist eine Frohnatur, die sich sehr gerne noch über alles Interessante unterhält, "auch wenn es sehr lange zurückliegt".

Bis vor wenigen Jahren spielte die Jubilarin nach Schafkopf und Herzln in ihrer Stammkneipe. "Hier im Hause finde ich aber keine Kartenfreunde", bedauerte sie.

Anna Kühbeck wurde als Anna Beinhölzl in Hammerberg, Gemeinde Kemnath bei Fuhrn (heute Neunburg vorm Wald) geboren. Anna war die Älteste von vier Schwestern und zwei Brüdern. Nach dem Besuch der Volksschule zog es sie als junges Mädchen in die bayerische Landeshauptstadt. Dort lernte die Jubilarin Johann Kühbeck kennen, den sie im Jahre 1936 in München heiratete. Sohn Johann wurde geboren und die Familie war komplett.

München, dann Traunricht

Zusammen mit dem Ehemann führte sie in München eine zoologische Handlung, bis zum Tod ihres einzigen Sohnes im Jahre 1969. Das Ehepaar baute sich anschließend in der Föhrenstraße in Traunricht ein Haus. 1986 verstarb auch der Ehemann.

Anna Kühbeck verrichtete die Arbeit im Haus und Garten alleine, bis zum Verkauf des Wohnhauses. Seither wohnt die Jubilarin im Seni-Vita-Seniorenhaus "Am Miesberg". Dort gratulierten neben Freunden, Bekannten und den Nachbarn aus Traunricht auch die ehemaligen Kartenfreunde, der Schützenverein Kemnath mit Thomas Schießl sowie die Schützengesellschaft Schwarzenfeld mit Rudi Pelikan und Martin Beinhölzl.

Die Heimleitung mit Stefan Leitner und Pflegedienstleiter Helmut Bauer wünschten ihrer ältesten Bewohnerin ebenfalls alles Gute. Die jüngste Schwester Katharina, 94 Jahre alt, ließ es sich ebenfalls nicht nehmen und reiste aus München an, um ihrer Schwester zum "100." zu gratulieren.

Bürgermeister Manfred Rodde wünschte mit Blumen Glück und überreichte eine Urkunde im Auftrag des Freistaates Bayern, Pfarrvikar Joseph Kokkoth ein Geschenk. "Der neue Tag" schließt sich den Glückwünschen an.
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